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Prinz William und Tokios Gouverneur Yoichi Masuzoe werden von japanischen Schülern begrüßt.

Kate bleibt zu Hause

Prinz William zu Besuch in Japan

Tokio- Tea time in Tokio: Der britische Prinz William (32) ist am Donnerstag zum Nachmittagstee in Japan eingetroffen.

Mit grünem Tee ist der britische Prinz William (32) am Donnerstag bei seinem ersten Besuch in Japan begrüßt worden. Auch wenn nasskaltes Schmuddelwetter herrschte, ließ sich der Queen-Enkel seine Stimmung nicht trüben. Lächelnd fuhr William, der seine schwangere Frau Kate (33) und Sohn George (1) zu Hause ließ, mit Tokios Gouverneur Yoichi Masuzoe auf einem Motorboot durch den Hafen der Hauptstadt, die 2020 Gastgeber der Olympischen Spiele sein wird.

Stolz ließ Masuzoe Wasserfontänen in den Farben der Olympischen Ringe versprühen und führte William zu Wettkampfstätten für die Spiele. Später konnte sich der britische Prinz bei grünem Tee aufwärmen, feierlich serviert von einem Meister der japanischen Teezeremonie in einem traditionellen Tee-Haus des Hama-Rikyu-Gartens.

Gedenken an die Opfer der Katastrophe in Fukushima

Während seines viertägigen Aufenthalts in Japan will Prinz William unter anderem auch Überlebende der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom März 2011 treffen und der Opfer gedenken. Fast 19 000 Menschen kamen vor vier Jahren ums Leben, Zehntausende verloren ihre Häuser.

Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es damals zum GAU. Noch heute leben Tausende auf der Flucht vor den Strahlen. Dessen ungeachtet will Japans Regierungschef Shinzo Abe bald die ersten Atommeiler im Lande wieder hochfahren lassen. Die Lage in Fukushima sei „unter Kontrolle“ hatte er bei der Bewerbung Tokios für die Spiele 2020 erklärt. Vor diesem Hintergrund wird Prinz William in der Provinz Fukushima über einen neu eröffneten Spielplatz geführt, auf dem die Kinder ab diesem Frühjahr wieder im Freien spielen dürfen.

Japan und Großbritannien haben seit Jahrzehnten freundschaftliche Beziehungen. Die Bewohner des fernöstlichen Kaiserreichs gelten als Fans der britischen Royals und verfolgen Williams Leben seit seiner Geburt. Seine 1997 gestorbene Mutter Diana war in Japan sehr populär. Diana hatte das Land der aufgehenden Sonne 1986 und 1995 besucht.

Das japanische Fernsehen zeigte am Donnerstag viele Bilder von damals sowie aus Williams Leben. Bevor der Prinz am Sonntag nach China weiterreist, empfangen ihn noch Kaiser Akihito (81) und seine Frau, Kaiserin Michiko (80), zum Mittagessen. William will auch den Thronfolger, Kronprinz Naruhito (55), treffen.

dpa

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