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Im Elefanten-Schutzgebiet Xishuangbanna füttert Prinz William den Elefanten Ran Ran mit Karotten.

"Böse Art der Kriminalität"

Prinz William verurteilt illegalen Elfenbeinhandel 

Shanghai - Prinz William erntet viel Lob für seinen Einsatz gegen den illegalen Handel mit Elfenbein. Auf seiner Asienreise besuchte er unter anderem ein Elefanten-Schutzgebiet.

Ein Internetnutzer bedankte sich am Donnerstag im chinesischen Kurzbotschaftendienst Sina Weibo gleich bei der ganzen königlichen Familie für ihr "Interesse" am Elefanten-Schutzgebiet Xishuangbanna. William hatte das Schutzgebiet in der Provinz Yunnan, wo noch 250 bis 300 wilde Elefanten leben, am Mittwoch besucht. In einer Rede verurteilte er den Elfenbeinhandel als besonders "böse Art der Kriminalität".

"Er ist so liebevoll", schrieb ein anderer Nutzer zu einem Foto, auf dem William einen Baby-Elefanten mit einer Möhre füttert. "Es macht auch nichts, dass er eine Glatze hat". Prinz William setzt sich wie sein Vater Prinz Charles für den Tierschutz ein und hat eine eigene Stiftung für den Schutz seltener Wildtiere gegründet. Kurz vor seinem Besuch hatte China, das einer der größten Elfenbein-Importeure ist, die Einfuhr des "weißen Goldes" vorerst für ein Jahr verboten.

William war am Montag als erstes ranghohes Mitglied der britischen Königsfamilie seit Jahrzehnten zu einem viertägigen Besuch nach China gereist. Die Nummer zwei der britischen Thronfolge wurde von Präsident Xi Jinping empfangen und traf sich in Shanghai mit Nachwuchs-Fußballspielern.

Der 32-jährige Prinz, der in Vertretung seiner Großmutter reist, ist in China sehr beliebt. Königin Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip waren zuletzt 1986 in China, Thronfolger Prinz Charles nahm 1997 an der feierlichen Übergabe der britischen Kronkolonie Hongkong an China teil. Mit dem Besuch von Prinz William wollte London die Beziehungen zu Peking verbessern, die zuletzt wegen der pro-demokratischen Massenkundgebungen in Hongkong von Spannungen geprägt waren.

AFP

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