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Diana-Statue: Kurzfristige Änderung irritiert - Experte mit eindeutiger Vermutung

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Von: Jennifer Kuhn

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Prinz William und Prinz Harry bei der Enthüllung der Prinzessin Diana-Statue im Kensington Palast
Prinz William und Prinz Harry bei der Enthüllung der Prinzessin Diana-Statue im Kensington Palast © Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Kurz vor der Enthüllung der Diana-Statue gab der Palast eine kurzfristige Änderung bekannt: die Live-Übertragung wurde abgesagt. Lag es etwa an Prinz Harry?

London - Prinzessin Diana wäre am 1. Juli 60 Jahre alt geworden. Um ihrer Mutter zu gedenken, bekam Diana eine eigene Statue im Kensington Palast, die von ihren Söhnen Prinz William und Prinz Harry enthüllt wurde. Die ganze Welt sollte dabei zuschauen - eigentlich. Kurz vor der Enthüllung kündigte der Palast eine wichtige Änderung des Tagesablaufes an: keine Kameras und keine Live-Übertragung. Die Presse sammelte sich schon vor dem Gebäude - musste die Regeländerungen aber akzeptieren. Doch wieso der plötzliche Umschwung? Adelsexperten haben eine Vermutung.

Prinz William und Prinz Harry: Keine Live-Übertragung - Fokus sollte nicht auf Versöhnung liegen

Dass es eine Spannung zwischen Prinz William und Prinz Harry gibt, ist bekannt. Und auch in den vergangenen Monaten wurde es nicht ruhig im Buckingham Palast - derzeit laufen sogar Ermittlungen. Herzogin Meghan soll ehemalige Palastmitarbeiter gedemütigt haben. Und auch der Streit zwischen William und Harry sei immer noch Gesprächsthema Nummer eins. Doch all diese Situationen sollten an dem Tag der Enthüllung der Diana-Statue beiseite gelegt werden.

Adels-Experte Jürgen Worlitz ist sich sicher, dass während der Live-Übertragung der Gedenkfeier der Fokus nicht auf der Statue gewesen wäre, sondern eher auf dem Verhalten zwischen William und Harry. „Es interessiert ja gar nicht, wie die Diana-Statue aussieht, es interessiert auch nicht, wer sie gefertigt hat, ob der Standort würdig ist, sondern es interessiert eigentlich nur, wie William und Harry sich gegenseitig angucken. Das ist natürlich so eine Verlagerung, die Diana mit Sicherheit nicht gewollt hätte“, so Worlitz im Interview mit watson.de. Die Enthüllung fand somit im engsten Familienkreise statt - selbst Herzogin Kate, Herzogin Meghan, wie auch Queen Elizabeth und Prinz Charles waren nicht vor Ort.

Prinz William und Prinz Harry enthüllen Diana-Statue: Wenige Infos und Bilder nach langer Wartezeit

Verständlich, dass die Presse auf Bilder und Videos der Enthüllung wartete. Anstatt 30-45 Minuten, bekamen die Medienleute erst nach 90 Minuten Informationen und Material mit denen sie arbeiten konnten. Doch sie warteten nicht nur gespannt auf die Fotos, sondern auch auf die Übertragung der Reden, die die Brüder am Nachmittag gehalten haben sollen. Doch davon war keinerlei Spur - die hielten sie privat und im engsten Familienkreis.

Doch nicht jeder war von der Ankündigung des Palastes begeistert, die Enthüllung der Statue nicht live zu zeigen. „Eine Prinzessin ist eine zutiefst öffentliche Figur. Es ist die Pflicht von William und Harry den Leuten draußen zu zeigen, dass sie als Vorbild vorangehen. Eine Statue ist ein öffentlicher Ort, eine Einweihung ein öffentlicher Akt. Das zeigt man nicht zeitverzögert“, findet Adelsexperte Alexander von Schönburg im Gespräch mit watson. Es ist gut möglich, dass auch die Brüder es vermeiden wollten, sich selbst durch den Andrang der Öffentlichkeit in den Vordergrund zu stellen. Für sie war es wichtiger, den Tag und diesen Moment ihrer Mutter zu widmen und es privat zu halten.

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