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Prinz William stinksauer: „Kein Weg zurück“ nach Meghans und Harrys Netflix-Show

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinz William soll „äußerst wütend“ auf seinen Bruder sein. Prinz Harrys und Meghan Markles Nabelschau in der umstrittenen Netflix-Doku ist gar nicht das Problem, vielmehr geht es um eine ganz bestimmte Szene, die Harry nicht hätte verwenden sollen.

London – Thronfolger Prinz William (40) und seine Ehefrau Prinzessin Kate (40) dürften vom Erscheinen von Meghan Markles (41) und Prinz Harrys (38) Netflix-Doku wenig begeistert sein. Auch bei dem einzigen Thema, bei dem sich die Brüder trotz aller Streitereien immer einig waren, dem Ansehen und Andenken ihrer Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997), hat Harry für den Streaming-Anbieter einen Alleingang unternommen. Prinz William ist „stinksauer“.

Prinz Harry verwendet in der Doku Ausschnitte des berühmten Panorama-Interviews

Natürlich können Prinz William die Behauptungen der Sussexes, sie wären schlecht behandelt worden, nur stören. Doch wütend macht ihn ein anderer Umstand: Prinz William kann nicht fassen, dass Harry Ausschnitte aus dem umstrittenen Panorama-Interview ihrer Mutter verwendet hat. Obwohl Harry der Krone schon den Rücken gekehrt hatte, hatten die Brüder 2021 mit einer Stimme ein Ausstrahlungsverbot gefordert.

Die Netflix-Dokumentation „Harry & Meghan“ macht Prinz William deshalb besondes wütend, weil er von Prinz Harry (hier in einer Szene aus der Doku mit Meghan Markle) enttäuscht ist (Fotomontage).
Die Netflix-Dokumentation „Harry & Meghan“ macht Prinz William deshalb besondes wütend, weil er von Prinz Harry (hier in einer Szene aus der Doku mit Meghan Markle) enttäuscht ist (Fotomontage). © Chris Jackson/dpa & picture alliance/dpa/Netflix via PA Media | Duke And Duchess Of Sussex

In Zeiten, in denen viele Briten aufgrund der Lebenskostenkrise kaum ihre Rechnungen bezahlen können, kommt der Wirbel um die royale Netflix-Nabelschau zudem mehr als ungelegen. Trotzdem muss der Buckingham-Palast auf Anschuldigungen reagieren. Die Windsors sahen sich weiteren Fragen zum Thema Rassismus konfrontiert, nachdem Harry angedeutet hatte, dass die gesamte Familie von „unbewussten Vorurteilen“ fehlgeleitet sei.

Dianas Panorama-Interview

Prinzessin Diana wurden gefälschte Dokumente – Kontoauszüge und ein Abtreibungsbericht – vorgelegt, die sie dazu bringen sollten, die Beziehung zu Prinz Charles (72) offenzulegen. Mit unveränderbaren Folgen. Die BBC feierte mit dem Interview jahrelang ihren Erfolg, die Beziehung Dianas ging in die Brüche. Sie starb mit nur 36 Jahren auf der Flucht vor Reportern, ihre Söhne leiden bis heute unter den traumatischen Ereignissen. Niemand kann wissen, wie viel Einfluss das kalkulierte Aufwiegeln zu diesen Entwicklungen beigetragen hat.

Prinz William äußerte sich dazu im Jahr 2021 mit einem herzzerreißenden Statement: „ ... Ihr wurde unrecht getan, nicht nur von einem heimtückischen Reporter, sondern von den Chefs der BBC, die weggeschaut haben, statt sich unangenehmen Fragen zu stellen. Meiner Meinung nach gibt es keine Legitimation für dieses Interview und es sollte nie wieder ausgestrahlt werden. Es hat wirksam eine falsche Geschichte etabliert, die ein Vierteljahrhundert lang durch die BBC und andere kommerzialisiert wurde. Dieses falsche Narrativ muss nun von der BBC und allen, die jemals darüber berichtet haben oder berichten werden, korrigiert werden. Nie waren Rundfunkanstalten und Pressefreiheit wichtiger als in der Zeit von Fake News. Die Ergebnisse der Ermittlungen, die von Investigativjournalisten herausgefunden wurden, haben nicht nur meine Mutter und meine Familie im Stich gelassen. Sie ließen auch die Öffentlichkeit im Stich.“

Prinz William sei in dieser Sache zu Recht enttäuscht von Prinz Harry, so ein Insider

Weiter hieß es, der Palast hätte es abgelehnt, sich zu äußern, nachdem sie angeblich für eine Stellungnahme angefragt worden waren. Der Streaming-Riese behauptete, die Royals hätten die Chance verpasst, etwas im Vorfeld zu sagen, seitens der Royals wurde das innerhalb von Stunden nach Erscheinen der ersten drei Folgen der Serie dementiert. Die Wahrheit lag dazwischen, eine dritte Produktionsfirma hatte die Anfrage gestellt.

Entsetzt war der Prinz von Wales über die Verwendung des Materials aus dem Panorama-Interview aus dem Jahr 1995 von BBC-Reporter Martin Bashir (59), bei dem Prinzessin Diana betrogen wurde. William hatte zuvor gesagt, dass das Interview „nie wieder ausgestrahlt werden sollte“ und meinte, dass dies eine Sache sei, in der er und sein Bruder übereinstimmten. Ein Insider im Mirror: „Harry hat sich mit den Panorama-Aufnahmen eklatant gegen seine Wünsche gestellt. Das zeigt, wie wenig Rücksicht das Sussex-Lager nimmt. William kann zu Recht wütend darüber sein“. Verwendete Quellen: mirror.co.uk, Instagram @princeandprincessofwales

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