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Prinz William ist für einen Gedenktag für britische Kriegsopfer überraschend nach Afghanistan gereist und hat dort an einem Gottesdienst teilgenommen.

Prinz William überraschend in Afghanistan

London - Prinz William ist für einen Gedenktag für britische Kriegsopfer überraschend nach Afghanistan gereist und hat dort an einem Gottesdienst teilgenommen.

William, zweiter in der Thronfolge nach seinem Vater Charles, habe am Sonntag britische Truppen in der Provinz Helmand besucht und einen Kranz niedergelegt, bestätigte ein Sprecher des Königshauses. Mit dabei war der britische Verteidigungsminister Liam Fox. William flog wenige Stunden nach dem Besuch, der aus Sicherheitsgründen vorher geheim gehaltenen worden war, wieder zurück. Es war seine zweite Reise nach Afghanistan. Der sogenannte “Remembrance Sunday“ ist ein wichtiger Termin in Großbritannien.

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An zahlreichen Orten finden Gedenkveranstaltungen für die Kriegsopfer und derzeit im Einsatz stehenden Soldaten des Landes statt. Schon Tage davor spenden viele Briten Geld für die Opferhilfe und tragen eine Anstecknadel mit einer roten Mohnblume, die an die Gefallenen und Verletzten erinnern soll. In London findet traditionell die größte Gedenkveranstaltung statt, an der auch Königin Elizabeth II. teilnehmen wollte. Angekündigt hatten sich außerdem weitere Mitglieder der Königsfamilie sowie der britische Premierminister David Cameron und mehrere Regierungs- und Oppositionspolitiker. Bereits am Samstagabend war die Queen bei einer Feier mit Veteranen und Familien von Opfern in der Royal Albert Hall dabei.

dpa

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