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Es geht nach Hause: Die kleine Prinzessin Charlotte verlässt in Kürze London und fährt mit ihrer Familie nach Norfolk.

Royal Baby II

Queen besucht ihre Urenkelin Charlotte

London - Es war eine fast öffentliche Geburt: Jetzt ist das Spektakel vorbei. William und Kate fahren mit ihren Kindern nach Norfolk - zuvor kam die Queen zu Besuch.

Prinzessin Charlotte wird wenige Tage nach ihrer Geburt den Londoner Kensington Palast wieder verlassen. Dort hatte die Neugeborene mit ihren Eltern die ersten Tage und Nächte ihres jungen Lebens verbracht. Die Familie wird möglicherweise noch am Dienstag in die Grafschaft Norfolk reisen, wo sie auf dem Landsitz Sandringham das Herrenhaus Anmer Hall bewohnen. Damit ist die Öffentlichkeit zunächst einmal vom weiteren Lebensweg des Kindes ausgeschlossen.

Vor der Abreise hat Königin Elizabeth II. die neugeborene Prinzessin besucht. Die 89-Jährige kam am Dienstag am Kensington Palast an und soll sich etwa eine Stunde bei der Familie aufgehalten haben. Vorher hatte William die Geburt seiner Tochter ins Geburtsregister eingetragen, wie der Palast mitteilte.

Seit der Geburt am Samstag hatten die Briten mit Spannung auf den Namen für das Kind gewartet. Vor allem die Buchmacher machten am Montag lange Gesichter. Mit Charlotte wurde ein Vorname gewählt, den viele Glücksritter auf ihren Wettscheinen hatten. Die Wettbüros mussten nach einer Schätzung von Ladbrokes - einem der größten britischen Wettanbieter - bis zu eine Million Pfund (1,3 Millionen Euro) auszahlen.

Neue Wetten: Wann kommt das Royal Baby III?

Die Briten können vom Wetten nicht genug kriegen. Deswegen setzen sie jetzt schon auf ein Royal Baby III. Ganz vorne liegt das Jahr 2017. Und ein Junge wird es werden - tippen die wettfreudigen Briten.

Die Namensgebung des Royal Baby II steckt voller Bedeutung: Elizabeth ist ein Tribut an die Uroma Königin Elizabeth II.. Mit Diana wird an Williams Mutter erinnert, die nach ihrem Unfalltod 1997 in Paris in Großbritannien noch immer als „Prinzessin der Herzen“ verehrt wird. Charlotte ist die weibliche Form von Charles und ein traditioneller Frauenname im Königshaus. Im 18. Jahrhundert war die Ehefrau von König George III. als Queen Charlotte bekannt, auch Tochter und Enkelin des Königs hießen so.

Dass die Tochter von Prinz William auch nach seiner 1997 verstorbenen Mutter benannt wurde, sieht Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert jedoch nicht als Provokation an. „Für mich signalisiert es, dass der Sohn ein lebendes Denkmal für seine sehr geliebte Mutter setzen will.“

Schon vor der Bekanntmachung am Nachmittag hatte es in London krachende militärische Ehren für das zu diesem Zeitpunkt noch namenlose Mädchen gegeben. 103 Salutschüsse wurden zur Feier der Geburt abgefeuert. Im Park neben dem Buckingham-Palast spielte eine Militärkapelle Stevie Wonders Hit „Isn't She Lovely“ (Ist sie nicht reizend).

Die Prinzessin nimmt in der britischen Thronfolge hinter Opa Prinz Charles, Vater William und Bruder George Position vier ein. Sie verdrängt dabei ihren Onkel, Prinz Harry, von diesem Rang.

dpa

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