Promi-Fotograf soll für Diana-Bilder zahlen

Paris/London - Der britische Promi-Fotograf Jason Fraser soll für intime Fotos von Lady Diana und ihrem Liebhaber Dodi Al-Fayed aus dem Jahre 1997 doch noch zur Kasse gebeten werden.

Ein Pariser Gericht verurteile Fraser wegen Verletzung der Privatsphäre zu einer Geldstrafe von 3000 Euro. Zudem muss er dem Vater von Dodi, dem Harrods-Besitzer Mohamed Al-Fayed, 5000 Euro zahlen, wie verschiedene Medien berichteten. Der Fotograf sieht sich nach eigenen Angaben als Opfer eines persönlichen Rachefeldzugs und kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Fraser hatte das Paar im August 1997 auf einer Yacht in der Bucht von Portofino (Italien) abgelichtet. Dodis Vater war deshalb wegen Verletzung der Intimsphäre seines Sohnes vor Gericht gezogen. Kurz nach Entstehen der Bilder war das Paar auf der Flucht vor Paparazzi bei einem Autounfall in Paris gestorben, als ihr Mercedes in einem Tunnel gegen einen Pfeiler prallte.

Im ersten Prozess vor zwei Jahren hatte das Pariser Strafgericht den Fotografen noch freigesprochen. Bei einer Neuauflage des Prozesses wurde der Freispruch nun gekippt.

Fraser (41) gehörte zu rund zehn Bildreportern, die die ersten Aufnahmen von Lady Di und Dodi Al-Fayed als Paar machten. Die Aufnahmen, um die es in dem Pariser Prozess ging, waren in britischen Zeitungen veröffentlicht und in französischen Blättern nachgedruckt worden.

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