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"Tv Total"-Moderator Stefan Raab sieht man gar nicht an, wie sehr er sich für seinen Turmsprung überwinden muss.

Promis beim "TV Total"-Wettkampf - Bilder

Turmspringen: Raab und die Angst vor Schmerzen

München - Beim "TV Total Turmspringen" stürzten sich Promis metertief ins Schwimmbecken. Selbst Stefan Raab ist bei kühnen Sprüngen mulmig zumute - dabei schlugen sich die Laien-Kandidaten ebenso tapfer wie Sportprofis.

TV-Moderator Stefan Raab schreckt vor keiner neuen Herausforderung zurück. „Mut brauche ich nicht trainieren, den habe ich von alleine“, sagte Raab beim „TV total Turmspringen“ am Samstagabend in München. Mutig zu sein, bedeute jedoch nicht, dass er auch angstfrei sei. „Ich habe Angst vor Schmerzen. Und die gibt es hier zu genüge, wenn man nicht aufpasst.“ Beim Turmspringen sei Koordination und Mut gefragt.

Den musste besonders sein Kollege Elton zusammennehmen, um zum Synchronsprung mit Raab anzutreten: Der Komiker leidet nämlich unter Höhenangst.

Körperbeherrschung brachte vor allem einer mit: Olympia-Turner Fabian Hambüchen trat in der Einzelwertung sowie im Synchronspringen mit Sportlerkollegen Jonas Reckermann an. Dem Beachvolleyball-Profi gelang jedoch keine Platzierung, während Hambüchen nach seinen Sprüngen auf dem zweiten Platz landete - der einzige Sportler auf dem Siegertreppchen!

Britta Heidemann, Olympiasiegerin im Fechten, verpasste die Platzierung unter den besten drei ebenso wie Extremsportler Joey Kelly.

Überraschenderweise konnte auch die Vorjahres-Siegerin ihren Titel nicht verteidigen: Schauspielerin Annabelle Madeng wurde vierte, knapp hinter dem drittplatzierten "taff"-Fernsehmoderator Daniel Aminati.

Dass Training im Vorfeld sich selbst gegen Sport-Profis auszahlt, bewies der Sieger Steffen Groth. Der Schauspieler gewann sowohl im Einzelspringen als auch beim Synchronsprung mit seiner Kollegin Madeng. Der frühere "Großstadtrevier"-Ermittler schreibt seinen Erfolg jedoch vor allem dem mentale Training zu:  „Ich habe festgestellt, wie störend Gedanken sein können". Das Beste sei, den Kopf vor dem Sprung total frei zu machen. Im Moment des Springens habe er dann versucht, die Kontrolle abzugeben und zu vertrauen, dass es funktioniert. „Das hat ganz viel mit Loslassen zu tun.“

Am Ende des Wettkampfs stellte sich Raab in bewährter Manier einem Herausforderer aus dem Publikum: Beim Sprung vom Fünfmeterbrett sollten beide gleichzeitig mit einem Basketball den Korb treffen. Allerdings gelang die komplizierte Übung auch nach drei Versuchen keinem der beiden - für Spannung beim Publikum dürfte sie dennoch gesorgt haben.

Bilder vom "TV Total Turmspringen"

Bilder vom "TV Total Turmspringen"

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