Gegen Rassismus in den USA

25 US-Superstars drehten dieses bewegende Protest-Video

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Los Angeles - "23 Arten, getötet zu werden, wenn du in Amerika schwarz bist". Unter diesem Titel haben 24 hochkarätige US-Stars ein bewegendes Video veröffentlicht. 

Alicia Keys, Beyoncé, Rihanna, Pharrell Williams. Jeder für sich ist schon ein Superstar - und gemeinsam hat ihre Stimme ein Riesen-Gewicht. Sie alle und 20 weitere hochkarätige US-Stars sind jetzt in einem drei Minuten langen Video zu sehen. Mit dem Clip protestierten sie gegen die vielen Fälle von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner in den USA. 

Das Video trägt den Titel „23 ways you could be killed if you are black in America“ (etwa: „23 Wege getötet zu werden, wenn du als Schwarzer in den USA bist“). Die Nachrichtenseite „Mic“ veröffentlichte den Clip am Mittwoch, seitdem wurde es über Facebook schon über eine halbe Million Mal geteilt. 

Die Initiative für das Video ging von Superstar Alicia Keys aus. Sie trommelte Dutzende hochkarätige Prominente in den USA zusammen, um ein Statement gegen Polizeigewalt in den USA gegen Schwarze zu setzen. Der letzte traurige Fall war der des 32-jährigen Philando Castile, der bei einer Verkehrskontrolle erschossen wurde. Er war mit einem kaputten Bremslicht unterwegs gewesen. 

Die Prominenten lesen in dem Clip nacheinander alltägliche Situationen wie diese vor, die Schwarze mit ihrem Leben bezahlen mussten:  „Mit einem kaputten Bremslicht Auto fahren“, „CDs vor einem Supermarkt verkaufen“ und „Einen Kapuzenpulli tragen“. Nach jedem Satz wird das Foto eines schwarzen Menschen eingeblendet, der von einem Polizisten getötet wurde.

Am Ende des Videos ruft Sängerin Alicia Keys (35) die Zuschauer dazu auf, die von ihr gegründete Bewegung „We Are Here“ zu unterstützen und eine Petition an Präsident Barack Obama zu unterschreiben. Die Zeit für einen Wandel sei gekommen - es müsse nun radikale Veränderungen geben, „damit alle Amerikaner das gleiche Recht darauf haben, zu leben und glücklich zu werden“.

Bilder: Polizisten bei Anti-Rassismus-Demo erschossen

Rubriklistenbild: © Mic @Facebook

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