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Beängstigender "Besuch" bei Frankreichs Ex-First-Lady Carla Bruni.

Mann in Deutschland polizeibekannt

"Psychopath" dringt in Carla Brunis Haus ein

Paris - Ein Mann, der der deutschen Polizei bekannt ist, ist in das Urlaubsdomizil von Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy und seiner Frau Carla Bruni eingedrungen.

Die Zeitung "Le Figaro" berichtete unter Berufung auf das Innenministerium, es sei Anfang vergangener Woche einem "Psychopathen" gelungen, auf das Familienanwesen von Bruni vorzudringen. "Er ist wegen Straftaten im Register der deutschen Polizei vermerkt." Nähere Einzelheiten zu dem Mann wurden zunächst nicht bekannt.

Der Mann sei "ungestüm" aufgetreten und habe unbedingt Carla Bruni sehen wollen, die international auch als Ex-Model und Sängerin bekannt ist, berichtete die Zeitung "Le Figaro" am Dienstag unter Berufung auf Sarkozys Umfeld. "Glücklicherweise konnte er rechtzeitig gestoppt werden", hieß es dort weiter.

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Sarkozy verbringt derzeit wie seit Jahren seinen Urlaub mit seiner Frau Carla und der gemeinsamen Tochter Giulia in Cap Nègre an der französischen Mittelmeerküste. Dort hat Brunis Familie ein Anwesen, das von der Polizei geschützt wird.

Sarkozy hatte am Montagabend empört auf einen Pressebericht reagiert, demzufolge er in seinem Urlaub von ungewöhnlich vielen Polizisten geschützt würde. Er werde "genauso behandelt wie alle früheren Präsidenten der Republik", teilte Sarkozy am Montagabend in einer Erklärung mit. Die Sicherheitsmaßnahmen für ihn würden vom Innenministerium festgelegt. Dass diese sinnvoll seien, habe sich erst bei diesem Vorfall erwiesen.

Sarkozy und seine Frau werden rund um die Uhr von dutzenden Sicherheitsbeamten bewacht. Neben den rund zehn Mitgliedern des Schutzdienstes für hochrangige Persönlichkeiten SPHP seien fünf Teams mit je drei Mitgliedern der Bereitschaftspolizei CRS im Einsatz.

AFP

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