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Queen Elizabeth II.: Was man nicht tun sollte, wenn man ihr begegnet

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Von: Annemarie Göbbel

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Knicks oder Verbeugung? Tatsächlich herrscht viel Unsicherheit, was man tun und lassen sollte, wenn man Queen Elizabeth II. oder Mitgliedern der königlichen Familie begegnet.

London – Die Monarchie ist in der Moderne angekommen und kein Royal erwartet, mit großem Pomp begrüßt zu werden. Auf der offiziellen Website des britischen Königshauses heißt es sogar, es gäbe keine verbindlichen Verhaltensregeln, wenn man auf die Königin oder ein Mitglied der royalen Familie trifft. Um keinen Fauxpas zu begehen und die traditionelle Form zu wahren, sollte man diese Regeln dennoch kennen.

Queen Elizabeth II.: Was man nicht tun sollte, wenn man ihr begegnet

Im Jahr des Thronjubiläums 2022 der Queen* steigt die Wahrscheinlichkeit, einem leibhaftigen Royal zu begegnen, an. Das britische Königshaus plant zahlreiche Aktionen und spätestens bei den Feierlichkeiten vom 2. bis 5. Juni dürfte die Royal-Dichte auf den Straßen Londons ihren Höhepunkt erreichen. Doch wie verhält man sich dann richtig?

Queen Elizabeth II. schüttelt dem britischen Botschafter Simon McDonald in Berlin die Hand (Symbolbild).
Wer darf der Queen die Hand reichen? Hier mit dem britischen Botschafter Simon McDonald (Symbolbild). © Kay Nietfeld/dpa

Während es durchaus korrekt ist, einem Mitglied der königlichen Familie die Hand zu schütteln, wenn man ihm vorgestellt wird, können sich Männer auch coronakonform für eine leichte Verbeugung nur des Kopfes entscheiden, während Frauen einen kleinen Knicks machen. Auch die Royals selbst verbeugen sich vor ranghöheren Familienmitgliedern, und es ist üblich, dass etwa Kate (40) einen Knicks macht, wenn ihr die Queen Elizabeth II. (95) bei einem Event begegnet.

Queen Elizabeth II.: Was man nicht tun sollte, wenn man ihr begegnet

Wenn man das Glück hat, die Monarchin zu treffen, lautet die einzig akzeptable förmliche Anrede „Eure Majestät“, bei jeder weiteren Anrede sollte man sie „Ma‘am“ nennen, ausgesprochen mit einem kurzen „a“. Für männliche Mitglieder wie Prinz Charles (73) ist die korrekte Ansprache zunächst „Eure Königliche Hoheit“ und nachfolgend „Sir“, analog bei weiblichen Blaublütigen heißt es „Eure Königliche Hoheit“ und im Anschluss „Ma‘am“.

Prinz Harry und die knicksende Herzogin Meghan (Symbolbild).
Herzogin Meghan knicks vor Queen Elizabeth II. nach dem Weihnachtsgottesdienst in Norfolk (Symbolbild). © Frank Augstein/dpa

Doch auch wer vor lauter Begeisterung über ein Adelstreffen alles vergisst, woran es zu denken gilt, landet nicht mehr im Tower von London. Als Prinz William (39) und Kate Middleton Anfang des Jahres Wales besuchten, traf Nicky Hurst vom Country Fare Wholefoods and Fine Cheeses die Cambridges, als sie am Käsestand des Abergavenny Markets* vorbeikamen. Später berichtete der begeisterte Waliser „People“ von dieser Begegnung. Er sei sich nicht sicher gewesen, wie er sie nennen sollte. „Ich hab sie ‚Kate‘ und ‚Will‘ genannt, und sie waren ganz entspannt“.

Trotzdem: Wer Queen Elizabeth II. begegnet, ist besser beraten, sie „Eure Majestät“ zu nennen und nicht „Lilibet“. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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