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Prinz Harry im Familien-Abseits – Folgt die nächste Demütigung am Montag?

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinz Harry wird beim Tod Queen Elizabeths II. links liegengelassen. Droht ihm bei der Beisetzung der Queen die nächste öffentliche Ohrfeige?

London – Es gibt offenbar Vorzeichen dafür, dass Meghan Markle (41) und Prinz Harry (37) bei der Beerdigung Queen Elizabeths II. (96, † 2022) am 19. September spätestens vor aller Welt die nächste Demütigung erfahren könnten. Sechs Tage nach dem Tod der Monarchin sind die Royals in ihren neuen Rollen eng zusammengerückt und bereiten sich auf den großen Abschied vor. Nur Prinz Harry steht mit seiner Trauer allein da und wird nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst, äußern Royal-Experten.

Brüderlicher Rundgang von William und Harry wird von Experten als formale Farce gesehen

Beim Rundgang mit Prinz William (40) und den Ehefrauen Kate Middleton (40) und Meghan Markle in Windsor schien die Familie in Trauer vereint zu sein. Doch Royal-Experten sehen in dem Auftritt eine formelle Farce. Weder durfte Harry im Angesicht der Queen auf dem Sterbebett mit Bruder und Onkeln im Privatjet nach Schottland fliegen, um sich von seiner Großmutter zu verabschieden, noch wäre der Walkabout eine versöhnliche Geste Prinz Williams gewesen, dem Rundgang seien laut eines Kommentars in news.com harte Verhandlungen vorausgegangen.

Prinz Harry wird von seiner Familie auch in den Zeiten der Trauer nicht gerade zart angefasst. Er musste alleine ans Sterbebett reisen, der Rundgang mit William sei eine Farce (Fotomontage).
Prinz Harry wird von seiner Familie auch in den Zeiten der Trauer nicht gerade zart angefasst. Er musste alleine ans Sterbebett reisen, der Rundgang mit William sei eine Farce (Fotomontage). ©  i Images/Imago & Scott Heppell/dpa

Prinz Harry säße isoliert im Frogmore Cottage, nur wenige Meter Luftlinie von Schloss Windsor und seinem Bruder entfernt, dem frisch ernannten Prinzen von Wales, der mit seiner Familie im Adelaide Cottage in der Nähe residiert. König Charles III. (73) hatte in seiner Trauerrede ebenfalls keinen Zweifel daran gelassen, wie Prinz Harrys künftige Rolle aussehen wird, nämlich unverändert: „Sie bauen sich weiter ihr Leben in Übersee auf.“ Prinz Harry war körperlich selten näher als jetzt, doch die Kluft zur Familie scheint unüberbrückbar.

Prinz Harry ist kein Unschuldslamm

Nach Interview-Anschuldigungen, öffentlicher psychologischer Aufarbeitung der familiären Verhältnisse, Harrys geplanter Enthüllungsbiografie und Netflix-Doku haben die Royals offenbar viel Vertrauen verloren.

Mit Queen Elizabeths II. Tod fehlt die schützende Hand über Prinz Harry

Weiteres Indiz, dass die Zeiten der Extrawürste für den Herzog von Sussex vorbei sind, ist das Tragen der Uniform, das nur aktiven Royals vorbehalten ist. Besonders bitter für Harry: Bei der Beerdigung Prinz Philips (99, † 2021) hatte die Queen den Dresscode im Sinne ihres Lieblingsenkels dahingehend geändert, dass Uniformen unerwünscht seien. Nun muss er sie nach zehn Jahren in der Armee und unbestrittenen Leistungen ohne seine vier Auszeichnungen am Revers im Anzug zur Ruhe betten.

Doch die schlimmste Degradierung steht dem Zweitgeborenen des Königs womöglich noch bevor. War das Herzogspaar von Sussex beim Gedenkgottesdienst Prinz Philips in der St. Paul’s Kathedrale in die zweite Reihe im Nachbargang verbannt worden, könnte ihnen jetzt ähnliche Schmach drohen. Bleibt zu hoffen, dass die Beisetzungsfeierlichkeiten und der Abschied von Queen Elizabeth II. nicht von einem solchen Debakel überschattet werden. Es wäre sicher nicht in ihrem Sinne. Verwendete Quellen: news.com.au, dailymail.co.uk

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