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Erstes Bild veröffentlicht: Das ist die Grabplatte von Queen Elizabeth II.

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Von: Magdalena Fürthauer

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Grabplatte von Queen Elizabeth II.
Diese Grabplatte aus Marmor ziert nun die letzte Ruhestätte von Queen Elizabeth II. und ihrer engsten Familie. © Royal Collection Trust/The Dean /PA Media/dpa

Am Montag fand unter den Augen der Weltöffentlichkeit das Begräbnis von Queen Elizabeth II. statt. Nun zeigt der Palast das erste Foto ihrer letzten Ruhestätte.

Windsor - Fünf Tage nach der Beerdigung von Queen Elizabeth II. veröffentlicht der Palast am Samstag ein Bild der neuen Grabplatte, die von nun an die letzte Ruhestätte der 96-Jährigen und ihren engsten Familienangehörigen bildet. Ab Donnerstag, den 29. September ist Schloss Windsor auch für die Öffentlichkeit wieder zugänglich.

Queen Elizabeth II.: Erstes Foto vom royalen Grabstein veröffentlicht

Der Stein besteht laut Pressemitteilung aus handgeschnitztem schwarzen belgischen Marmor. Dies habe die Familie so gewählt, damit er „zum Vorgänger passe“. Die Eltern der verstorbenen Queen - König George VI. und die Königsgemahlin Elizabeth, auch bekannt als „Queen Mum“ - sind nämlich an dieser Stelle bereits begraben. Darauf hat eine ähnliche Grabplatte, wie die nun veröffentlichte, hingewiesen.

Buchstaben und Zahlen aus Messing verkünden die Lebensdaten der Queen, ihrer Eltern und ihres erst vor kurzem verstorbenen Ehemanns Prinz Philip. Auffällig ist das hohe Alter, das die Verstorbenen erreicht haben. Bloß George VI., Queen Elizabeths Vater, wurde wegen seines schweren Krebsleidens nur 56 Jahre alt.

Das vom Palast veröffentlichte Foto zeigt das Grab der Königsfamilie in der kleinen König-George-VI.-Gedenkkapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor. In der Mitte prangt das Wappen des Hosenbandordens, dem alle vier Royals angehörten. Umgeben ist der Stein von mehreren Blumenkränzen.

Beerdigung von Queen Elizabeth II.: Ihr Ehemann Prinz Philip liegt neben der Monarchin begraben

Die sterblichen Überreste der Queen haben damit eine ziemlich lange Reise hinter sich. Von Schloss Balmoral, wo Elizabeth II. am 8. September starb, ging es in die schottischen Hauptstadt Edinburgh. Von dort wurde der Sarg nach London in die Westminster Hall zur Aufbahrung gebracht, bis schließlich das offizielle Staatsbegräbnis am 19. September in der Westminster Abbey stattfand. Fünf Szenen der TV-Ausstrahlung der dortigen Queen-Beerdigung sollen künftig nicht gezeigt werden dürfen.

Danach ging es für die Trauergemeinde in die St.-Georges-Kapelle auf Schloss Windsor, wo Queen Elizabeth in der königlichen Gruft an der Seite von Prinz Philip bestattet wurde. Noch am selben Abend wurden beide Särge jedoch wieder umgebettet in eine Seitenkapelle, die die Monarchin für die letzte Ruhestätte ihres Vaters errichten hat lassen. Laut The Guardian handelte es sich um eine Zeremonie im engsten Familienkreis.

Video: Diese wertvollen Dinge nimmt Queen Elizabeth II. mit ins Grab

Queen Elizabeth II.: Royale Familien-Grabstätte in Windsor

In derselben Seitenkapelle ist übrigens auch die jüngere Schwester der Queen, Prinzessin Margaret, bestattet. Ihre Lebensdaten finden sich allerdings nicht auf dem neuen Grabstein. Margaret wurde - entgegen dem royalen Protokoll - eingeäschert, weswegen ihre Urne nun in der König-George-VI.-Gedenkkapelle bestattet ist.

Die königliche Residenz öffnet am 29. September wieder für Besucher, die dann auch die Grabstätte der Queen besichtigen können. Damit ist den Royals insgesamt eine Trauerzeit von zehn Tagen gestattet, bevor die Öffentlichkeit das Grab der „dienstältesten“ Regentin des Britischen Königshauses besuchen kann. Allerdings sorgt nicht nur die Beerdigung der Queen für Schlagzeilen, sondern auch das offenbar schwierige Verhältnis zwischen Harry, William und deren Frauen Meghan und Kate. (mef/dpa)

Verwendete Quellen: dpa, theguardian.com; bbc.com

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