Außergewöhnlicher Schritt

Nach Streit um Namen „Lilibet“: Queen kündigt harten Kurswechsel an

  • Julia Hanigk
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Harter Kurswechsel im Palast! Ab jetzt will sich die Queen äußern - sie soll Höflingen angewiesen haben, unwahre Berichte richtig zu stellen.

London - Von wegen „Nie beschweren, nie erklären“! Davon scheint die Queen nun genug zu haben. Denn während Prinz Harry und Herzogin Meghan immer weiter Interviews über die königliche Familie und ihr Leben als Royals geben, wählte die Queen stets die Variante des Schweigens und äußerte sich nicht zu Vorwürfen.

Queen Elizabeth: Berichterstattung um Enthüllungen von Harry und Meghan reißt nicht ab

Was sie genau zu dem Enthüllungs-Interview mit Oprah Winfrey denkt? Oder ob die Erzählungen Harrys in einem Podcast-Interview oder seiner Netflix-Doku aus Sicht der Monarchin stimmen? Unklar. Doch ist es mit den Erläuterungen in den Interviews nicht getan. Hinzu kommen Gerüchte und Spekulationen von „Insidern“ und „Experten“, die einen näheren Einblick hinter die Palastmauern haben wollen.

Meghans und Harrys Tochter: Kontroverse Berichte um den Namen Lilibet

Aktuell im Mittelpunkt der Diskussion: Der Name der neugeborenen Lilibet Diana Mountbatten-Windsor. Wurde die Queen nun um Erlaubnis gefragt oder nicht? Schließlich handelt es sich um den Spitznamen, bei dem die Queen von ihrem verstorbenen Mann Philip genannt wurde. Verschiedene Medien berichteten unterschiedlich, sodass sich die Anwälte von Harry und Meghan einschalteten. In einem Statement heißt es: „Der Herzog sprach im Vorfeld der Bekanntgabe mit seiner Familie. In der Tat war seine Großmutter das erste Familienmitglied, das er anrief. Während dieses Gesprächs teilte er ihre Hoffnung, Lilibet ihr zu Ehren zu benennen. Hätte sie ihn nicht unterstützt, hätten sie den Namen nicht verwendet.“

Royals: Queen Elizabeth kündigt offenbar harten Kurswechsel an

Wie die Mail on Sunday nun berichtet, soll dieses Hin und Her nun ein Ende haben. Und zwar durch einen enormen Kurswechsel. Demnach wolle die Königin nun nicht mehr länger schweigen, wenn „Unwahrheiten“ über die königliche Familie in der Öffentlichkeit verbreitet werden. Die Queen habe Höflinge angewiesen, jegliche Aussagen zu korrigieren, die falsch dargestellt werden würden. Das gelte sowohl für ihre eigenen, privaten Gespräche, als auch die anderer hochrangiger Royals.

Ein außergewöhnlicher Schritt, der ein harter Bruch mit der „Nie beschweren, nie erklären“-Regelung darstellt. Ursache soll die Verärgerung der Queen über den transatlantischen Briefing-Krieg über den neuen Namen ihrer Urenkelin sein.

Öffentlich sah man die 95-Jährige zuletzt bei ihrer Geburtstagsparade „Trooping the Colour“ und als Gastgeberin eines Empfangs beim G7-Gipfel.

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