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Sorge um die Queen: Experte über Gesundheitszustand: „Muss ihr wirklich nicht gut gehen“

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Die Queen zeigte sich seit ihrem Krankenhaus-Aufenthalt nicht in der Öffentlichkeit, verpasste den Weltkriegstag. Experten sind nun in Sorge um den Gesundheitszustand.

London - „Die Queen hat, nachdem sie sich den Rücken verstauchte, mit großem Bedauern entschieden, dass sie nicht an der heutigen Zeremonie zum Remembrance Sunday am Cenotaph (symbolisches Grabmal in London, Anm.d.Red.) teilnehmen kann“, so die Worte des Palastes. Mit diesen war klar: Queen Elizabeth II. wird am wichtigen Weltkriegsgedenktag nicht anwesend sein.

Queen Elizabeth II. nicht am Weltkriegstag anwesend - wegen der Gesundheit

Dabei handelte es sich offenbar um eine kurzfristige Entscheidung. Die Queen soll „enttäuscht“ darüber sein, heißt es in der Mitteilung des Palastes weiter. Ihr Platz auf dem Balkon blieb also leer, auf dem Nachbar-Balkon stand Herzogin Catherine in der Mitte, Thronfolger Prinz Charles übernahm die Kranz-Niederlegung.

„Muss ihr wirklich nicht gut gehen“, spekuliert Experte zu Gesundheit der Queen

Diese Absage befeuert nun aber auch wieder die Spekulationen über den Gesundheitszustand der Queen. Schließlich wäre es ihr erster öffentlicher Auftritt seit ihrem Krankenhaus-Aufenthalt gewesen. Dazwischen sah man die Queen im Land Rover sitzend oder via Video-Konferenz. Gegenüber der Zeitung Bild sinnierte ein royaler Experte jetzt über ihren Zustand. Er zeigte sich „besorgt“. Und führte weiter aus: „Dieser Termin ist der mit Abstand wichtigste Termin des Jahres für die Queen. Es muss ihr wirklich nicht gut gehen, damit sie diesen Termin so kurzfristig absagt.“

Während ihrer Zeit an der Spitze des britischen Königshauses hatte die Monarchin den „Remembrance Sunday“ insgesamt nur sechs Mal verpasst. Bei zwei Terminen war die Regentin gerade schwanger. Die restlichen vier Male war sie außer Landes.

Wie die britische Nachrichtenagentur PA aber unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, soll die Verstauchung erst kürzlich aufgetreten sein. Es bestünde demnach kein Zusammenhang mit dem Rat ihrer Ärzte, sich zu schonen. Das wurde ihr direkt nach dem Aufenthalt empfohlen. Der Journalist und bekannte britische Royal-Experte Piers Morgan twitterte am Sonntag allerdings: „Über die Gesundheit der Queen wird uns etwas verheimlicht. Es ist eine eindeutig ernstere Situation, als der Palast uns mitteilt.“

Facharzt erklärt: Könnte doppelt so lange dauern wie bei jüngeren Menschen

Gegenüber der britischen Sun äußerte sich nun auch Dr. Yousaf Shah, Facharzt für orthopädische Wirbelsäulenchirurgie, mit einer Einschätzung der Lage: „Rückenverstauchungen brauchen normalerweise zwei bis sechs Wochen, um besser zu werden.“ Da die Queen aber schon 95 Jahre alt ist, dauern Heilungsprozesse länger. „Mit ihren 95 Jahren könnte es bei ihr doppelt so lange dauern“, so der Doktor. Wie es um ihre Gesundheit wirklich steht, weiß trotz aller Spekulationen aber wohl nur die Queen selbst - und vielleicht grüßt sie schon bald wieder vom Balkon und lacht diese Gerüchte weg.

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