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Die Queen verkauft jetzt Ketchup - zu königlichen Preisen 

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Von: Christina Denk

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Nach einem königlichen Gin gibt es nun auch Ketchup der britischen Royals. Warum ausgerechnet Ketchup? Ein ehemaliger Küchenchef gibt Einblicke in die royale Küche.

London - Königliches Ketchup? Das klingt zunächst verrückt, ist aber tatsächlich real. Die Queen hat angekündigt, Ketchup des Palastes im Anwesen Sandringham in Norfolk zu verkaufen, berichtet der Mirror. Dort können Besucher bereits Gin erwerben. Auch Besuche des Anwesens sind möglich. Doch warum ausgerechnet Ketchup? Und was macht die Sauce besonders?

Königliches Ketchup: Die Queen verkauft ihre eigene Sauce - zu einem stattlichen Preis

„Dieses Ketchup ist ein echter Familienfavorit, vollgepackt mit Tomaten und leicht gewürzt - ein wahrer Genuss“: So steht es auf der Packung des royalen Ketchups. Und weiter liest sich dort: „Lebhaft und fruchtig kann dieses Ketchup zu jeder Tageszeit genossen werden und ist perfekt, um Gerichte zu verfeinern.“ Das königliche Ketchup wird in einer Glasflasche mit dem Logo Sandringhams verkauft. Verfeinert ist es mit Datteln, Apfelsaft und Gewürzen, berichtet der Mirror. Die Queen sei ein Fan der Soßen, verwende sie aber nicht regelmäßig.

Die Queen verkauft ihr eigenen Ketchup. So soll es aussehen.
Die Queen verkauft ihr eigenen Ketchup. So soll es aussehen. © Screenshot

Königliches Ketchup hat natürlich auch einen königlichen Preis. Ganze 7 britische Pfund (etwas über 8 Euro) soll die Queen für eine 295 Gramm-Flasche verlangen. Dailymail vergleicht die Preise mit der Eigenmarke von Sainsbury in Großbritannien, welche für 460 Gramm lediglich 60 Pence (72 Cent) verlangt. Vergleichsweise in Deutschland kostet beispielsweise die 500ml Flasche „Heinz Ketchup“ bei Rewe 2,59 Euro. Zusätzlich zum Ketchup gibt es von der Queen eine braune Würzsauce für den gleichen Preis. Dies sei eine „Tomaten-basierte Sauce mit Essig und Gewürzen.“

Königliches Ketchup: Koch gibt Einblicke in die Küche der Queen - eigenes Fast Food

Ketchup und Fast Food im Königshaus? Das scheint es tatsächlich zu geben. Wie der frühere Küchenchef der Queen, Darren McGrady, im schottischen Balmoral Castle erzählte 2019, dass in der Küche der britischen Royals eigene Versionen des Takeaway-Essens hergestellt würden. Gewöhnliches Fast Food gebe es bei den Monarchen nicht. Wer jemals gehofft hatte, die Queen bei Burger King zu treffen, wird also enttäuscht sein. McGrady verriet gegenüber dem Mirror noch ein paar weitere Geheimnisse aus der royalen Küche.

Pizza hätte es während er am königlichen Hof beschäftigt war nie gegeben. Die Queen möge Pizza nicht. Stattdessen seien Burger serviert worden - etwas abgewandelte Burger. Für die Burger seien Hirsche geschossen worden, Preiselbeeren und weitere Zutaten sollen als Füllung gedient haben. Die Burgerbrote sollen gefehlt haben. Die Erziehung der Queen besage, „dass sie einzig und allein ihren Nachmittagstee mit der Hand nehmen und essen darf“, so der Küchenchef. Und auch bei Teatime habe die Queen ganz spezielle Regeln. „Sie hatten Burger, aber keine Burgerbrote. Also aßen sie mit Messer und Gabel“, berichtete der Küchenchef weiter.

Im britischen Königshaus könnte es bald eine Veränderung geben. William und Kate überlegen wohl umzuziehen. (chd)

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