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Queen: Jetzt richtet Meghan-Vertrauter schwere Vorwürfe an sie - „öffentlich verheizt“

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Von: Christina Denk

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Auf Forderung der Queen legte Prinz Andrew nach den Missbrauchsvorwürfen alle seine Titel nieder. Doch ein Royal-Experte erhebt schwere Vorwürfe. Er zieht Vergleiche zu Harry und Meghan.

London - Die Schlagzeilen um das britische Königshaus reißen nicht ab. Prinz Andrew wird des Missbrauchs an der heute 61-jährigen Klägerin Virginia Giuffre beschuldigt. Ein Antrag gegen die US-Klage wurde abgelehnt. Nun musste der Sohn der Queen alle seine militärischen Titel niederlegen. Seine Mutter selbst hatte das Vorgehen veranlasst. Sie zog damit Konsequenzen aus den Vorwürfen gegen Andrew. Doch der Zeitpunkt verwirrt. Denn die Anschuldigung kursiert bereits länger. Der britische Journalist und Vertraute von Meghan, Omid Scobie, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Queen.

Queen: Meghan-Vertrauter kritisiert royalen „Schutzring“ um Prinz Andrew

In einem Artikel des britischen News-Portals inews kritisiert Omid Scobie offen das Vorgehen der Queen. Es sei ohne Zweifel eine harte Entscheidung für die Queen gewesen, „ihr Lieblings-Kind aus dem Familien-Business zu entfernen“ und damit ihr öffentliches Leben über ihren Mutterinstinkt zu stellen, so der „Finding Freedom“-Autor. Doch im Zeitpunkt sieht Scobie ein klares Problem.

„Andrews Bestrafung war keine Folge dessen, dass er die Werte der Queen und der Royals missachtet hat“, so Scobie.„Stattdessen war es die Bedrohung für die Marke Windsor und die Familie, die die Institution schließlich zum Handeln zwang.“ Der royale „Schutzring“, der um Andrew bestehe, sei verwirrend, so Scobie. Vor allem, wenn man die Behandlung mit der von Prinz Harry vergleiche.

Royal-Experte kritisiert Queen: Harry wurde „öffentlich verheizt“

Prinz Harry und seine Frau Meghan hatten kurz nach dem Megxit Anfang 2020 alle ihre Titel und Privilegien abgeben müssen. Sie waren daraufhin erst nach Kanada und anschließend nach Los Angeles gezogen. Harry „wurde öffentlich verheizt und aller Errungenschaften und königlichen Privilegien beraubt, bevor er einen Fuß aus dem Land setzte“, schildert es der Royal-Experte Scobie nun in seinem Artikel. Es habe keine „wohlwollende Unterstützung für den Duke von Sussex“ gegeben, obwohl er seine Familie nur vor einer „ungesunden Umgebung“ schützen wollte.

Prinz Andrew wird des Missbrauchs beschuldigt. Ein Royal-Experte wirft der Queen nun ihr Verhalten in dem Fall vor.
Prinz Andrew wird des Missbrauchs beschuldigt. Ein Royal-Experte wirft der Queen nun ihr Verhalten in dem Fall vor. © Joe Giddens/PA Wire/dpa

Bei Andrew dauerte es dagegen 26 Monate, bis er zur Rechenschaft gezogen wurde, schreibt Scobie. Die ersten Anschuldigungen gegen den Sohn der Queen gab es bereits Ende 2019. Andrew hatte anschließend bereits seine öffentlichen Aufgaben niedergelegt. Jetzt folgten seine Titel. „Wenn das selbstsüchtige Verhalten eines pompösen Prinzen im Stillen beschützt wird, Harry jedoch nicht, nur weil Andrew das System nicht gefährdet, ist klar, dass das eine Institution ist, dessen moralischer Kompass dringend repariert werden muss“, wird der Royal-Experte dazu deutlich.

Schutz von Prinz Andrew: Bereits zuvor hatte es Warnungen gegeben

Es sei unmöglich, die Errungenschaften der Queen in den letzten 70 Jahren zu verleugnen. Doch mit der Unterstützung von Andrew riskiere sie gerade einen großen Schaden anzurichten, schreibt Omid Scobie am Ende seines Beitrags. Adels-Expertin Nicholl hatte bereits im vergangenen Oktober gewarnt, dass der Schutz für Andrew das Image der Queen schädigen könnte. Experten gehen zudem davon aus, dass die jüngste Klage Harrys für Polizeischutz in Großbritannien die Queen verärgern dürfte. (chd)

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