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Lag es am Geld? Queen wünschte sich Versöhnung zwischen Harry und König Charles III. – und scheiterte

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Von: Susanne Kröber

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In den letzten Monaten vor ihrem Tod soll Queen Elizabeth II.verzweifelt versucht haben, zwischen ihrem Sohn Charles und Prinz Harry zu vermitteln. Doch ihre Bemühungen waren vergeblich.

London – Prinz Harry (38) galt von jeher als Lieblingsenkel von Queen Elizabeth II. (†96), trotz zahlreicher Eskapaden des Prinzen in seiner Jugend war die Verbindung mit seiner Großmutter sehr eng. Auch als Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan Markle (41) Großbritannien und der britischen Königsfamilie 2020 den Rücken kehrten, brach der Kontakt nicht ab. Für Frieden zwischen Prinz Harry und seinem Vater Charles konnte aber auch die Queen nicht sorgen.

Nach dem Umzug in die USA: Hatten Harry und Meghan finanzielle Probleme?

„Wir haben eine ganz besondere Beziehung“, schwärmte Prinz Harry noch im April in einem Interview mit der NBC-„Today“-Show von seiner Verbindung mit der Queen „Wir reden über Dinge, über die sie mit niemandem sonst reden kann.“ In ihren Gesprächen spielte offenbar auch ein sensibles Thema eine große Rolle: das liebe Geld.

Von links: Prinz Harry, Queen Elizabeth II. und König Charles II.
Queen Elizabeth II. (Mitte) soll sich eine Versöhnung zwischen ihrem Enkel Harry (links) und ihrem Sohn Charles (rechts) sehnlichst gewünscht haben (Montage). © picture alliance/dpa/PA Wire/James Manning/epa ansa Enrico Oliverio/Victoria Jones

Vorangegangen war das brisante Interview, das Prinz Harry und Meghan Markle US-Talk-Legende Oprah Winfrey (68) im März 2021 gegeben hatten. Damals hatte Harry sich beschwert, seine Familie hätte ihm den Geldhahn zugedreht. Nach dem Tod von Prinz Philip (†99) wenige Monate später übertrug Queen Elizabeth II. viele Aufgaben – auch finanzieller Art – bereits ihrem Sohn, dem heutigen König Charles III. (74). Aber beim Thema Geld soll Harry bei Charles auf taube Ohren gestoßen sein.

Meghan und Harry bei Oprah – Das Interview

Am 7. März 2021 wurde in den USA das Interview von Prinz Harry und Meghan Markle mit Talk-Star Oprah Winfrey ausgestrahlt. Darin äußerten sich Harry und Meghan zum ersten Mal ausführlich zu ihrem Rückzug aus der britischen Königsfamilie und ihrem Umzug nach Kalifornien. Im Gespräch warf das Paar den Royals rassistische Tendenzen vor und prangerte die mangelnde Unterstützung für Meghan Markle an. Das Interview sorgte weltweit für große mediale Aufmerksamkeit.

„Ich bin keine Bank“: Charles blockte Telefonanrufe von Prinz Harry ab

Nachdem die Queen es aus gesundheitlichen Gründen ruhiger angehen lassen musste, soll Prinz Harry sie mit Anrufen „bombardiert“ haben, wie die britische Boulevardzeitung The Sun berichtet. „Die Queen sprach immer gerne mit Harry, aber als er um Geld bat, sagte sie: ‚Warum sprichst du nicht mit deinem Vater?‘ Harry sagte ihr, dass Charles seine Anrufe nicht mehr entgegennehmen würde.“ Queen Elizabeth II. habe daraufhin verzweifelt versucht, Harry und Charles einander wieder näherzubringen.

Als die Queen ihren Sohn Charles gefragt habe, warum er auf Harrys Anrufe nicht mehr reagiere, habe dieser schlicht geantwortet: „Weil ich keine Bank bin.“ Charles soll darauf bestanden haben, dass Prinz Harry ihm stattdessen über seinen persönlichen Assistenten eine E-Mail schicken solle. Vor ihrem Tod am 8. September 2022 gelang es Queen Elizabeth II. nicht mehr, Harry und Charles miteinander zu versöhnen.

Angst vor Prinz Harrys Memoiren: Königliche Familie brach den Kontakt ab

Aber nicht nur der heutige König, Charles III., weigerte sich nach Prinz Harrys Bruch mit der königlichen Familie, mit seinem Sohn zu telefonieren, auch Prinz William (40) brach den Kontakt zu seinem Bruder weitestgehend ab. Grund dafür war die Ankündigung von Prinz Harrys Memoiren. „Mitglieder der Familie, einschließlich William, hatten aufgehört, mit Harry zu sprechen, als sie von seinem Buch-Deal erfuhren, weil sie befürchteten, dass das, was sie sagten, gedruckt werden könnte“, zitiert The Sun einen Insider.

Noch mehr als vor Prinz Harrys Memoiren „Spare“, die am 10. Januar 2023 erscheinen, zittert die britische Königsfamilie aber aktuell vor der Netflix-Doku von Harry und Meghan, die „schlimmer werden wird, als sich die Royals vorstellen können“. Ab dem 8. Dezember sollen beim Streaming-Anbieter die ersten drei Folgen der sechsteiligen Doku „Harry & Meghan“ abrufbar sein. Ob die Dokumentation Prinz Harry und Papa Charles einander wieder näherbringen wird, darf bezweifelt werden. Verwendete Quellen: thesun.co.uk, NBC

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