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Da waren sie noch ein Team: Rainhard Fendrich (links) und Wolfgang Ambros.

Fendrich: Versöhnung mit Ambros unmöglich

Wien - Wolfgang Ambros hat in einem Interview über die Drogenvergangenheit seines Kollegen Rainhard Fendrich gesprochen. Jetzt gibt es heftigen Streit.

Heftiger Streit zwischen den Austro-Rockern Rainhard Fendrich (“Macho Macho“) und Wolfgang Ambros (“Schifoan“): Weil Ambros in einem Radio-Interview über den Kokainkonsum seines ehemaligen Bandkollegen sprach, will Fendrich nun nie wieder mit ihm auftreten. “Ich bewundere Ambros und knie vor ihm als Künstler. Aber als Mensch habe ich vor ihm jeden Respekt verloren“, sagte der 56-Jährige der österreichischen Zeitschrift News.

Auch einen für 2012 geplanten Revival-Auftritt der legendären Band “Austria 3“ um Fendrich, Ambros und den 2007 gestorbenen Georg Danzer will Fendrich nun nicht mehr wahrnehmen.

Auslöser des Streits war ein auf der österreichischen ORF-Pop-Welle Ö3 ausgestrahltes Interview mit dem 59-jährigen Ambros, in dem er Fendrichs Kokain-Konsum beklagte, der damals die Austria-3-Auftritte erheblich erschwert habe. Fendrich war 2006 wegen Kokainkonsums in Wien festgenommen und in Folge zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Er und Danzer hätten in der Band sowieso die meiste Arbeit gemacht und Fendrichs Probleme so gut wie möglich kaschiert, sagte Ambros weiter in dem Interview.

Fendrich zeigt sich nun unversöhnlich. Jemanden in einer solchen Art und Weise vorzuführen, sei extrem irritierend, sagte Fendrich. Er sei für seine Drogenzeit bestraft worden, nun clean und habe ein neues Leben. Eine Versöhnung mit Ambros - dessen Biografie in diesen Tagen erscheinen soll - sei unmöglich: “Wenn ich draufkomme, dass einer nie mein Freund war, obwohl ich ihn dafür gehalten hab', dann ist es aus.“

dpa

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