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Schauspielers James Doohan in seiner "Star Treck"-Rolle "Scotty".

Rakete bringt Asche von Scotty ins All

Washington - Beam mich hoch, Scotty! Diesen Spruch kennen nicht nur Star-Treck-Fans. Nun hat er eine neue Bedeutung, denn am Mittwoch wurde die Asche von James Doohan alias Scotty in einer einmaligen Aktion ins All gebracht.

Als Scotty spielte er sich in die Herzen der Star-Treck-Fans, und auch nach seinem Tod bleibt James Doohan im Universum. In einer einmaligen Aktion wurde seine Asche am Dienstag ins Universum gebracht.

Damit ist nicht nur die erste unbemannte Kapsel eines privaten Anbieters auf dem Weg zur Raumstation ISS, auch die Asche von insgesamt 308 Toten umkreist jetzt die Erde. Dies bestätigte die Weltraumbestattungsfirma Celestis am Dienstag. „Wir sind im Orbit. Woo hoo“, jubelte Unternehmenschef Charles Chafer auf seiner Facebookseite.

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Tatsächlich hatten Celestis und SpaceX schon 2008 versucht, „Scottys“ sterbliche Überreste und die von über 200 anderen Weltraumfans im All zu bestatten. Aber die Rakete schaffte es nicht in den Orbit, die Asche ging verloren. Zur Sicherheit hatte Celestis nach eigenen Angaben aber einen Teil zurückgehalten - für einen späteren neuen Versuch.

Verstaut wurde sie nun in der zweiten Stufe der Falcon-9-Rakete, die nach der Trennung von der „Dragon“-Kapsel die Erde umkreist. Aber nicht für immer: Schätzungen gehen dahin, dass die Stufe mit den Asche-Behältern bis zu einem Jahr im Orbit bleibt, um dann in die Atmosphäre einzutreten und zu verglühen.

„Scotty“ war in der TV-Serie der Ingenieur, der Captain Kirk und Mr. Spock zurück zum Raumschiff „Enterprise“ beamte und eine der Kultfiguren für zahlreiche Fans wurde.

dpa/dapd

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