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Für seine Freilassung musste der Rapper eine Kaution von 500 000 Dollar hinterlegen. Foto: Rafal Guz

Steuerhinterziehung

Rapper DMX gegen hohe Kaution auf freiem Fuß

Hat der Rapper DMX die US-Steuerbehörde um 1,7 Millionen Dollar betrogen? Vor Gericht beteuert der Musiker seine Unschuld. Im Falle eines Schuldspruchs droht eine lange Haftstrafe.

New York (dpa) - Der US-Rapper DMX (46) ist nach seiner Festnahme wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung wieder auf freiem Fuß. Auf die Vorwürfe in 14 Anklagepunkten plädierte der Musiker am Freitag vor einem Gericht in New York auf nicht schuldig.

"Mein Leben ist nun in Gottes Hand", sagte er nach der Anhörung Reportern vor dem Gerichtsgebäude. Er dankte seinen Fans für deren Unterstützung.

Für seine Freilassung musste der Rapper eine Kaution von 500 000 Dollar hinterlegen, wie die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. DMX müsse sich zudem an strikte Auflagen halten, hieß es. Er darf keine Waffen mitführen, muss sich Drogentests unterziehen und darf den Großraum New York nicht verlassen. Die nächste Gerichtsanhörung soll am Montag stattfinden. 

Der Rapper war am Donnerstag festgenommen worden. Der Musiker, der eigentlich Earl Simmons heißt, soll von 2002 bis 2005 rund 1,7 Millionen Dollar Steuern hinterzogen haben. "Während er Millionen mit seinen Songs gescheffelt hat, etwa 2003 mit seinem Hit "X Gon' Give It To Ya", ließ DMX davon nichts den Steuerbehörden zukommen", teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Die Höchststrafe für Simmons liegt nach Behördenangaben bei 44 Jahren Gefängnis, wenn er wegen aller 14 Anklagepunkte schuldig gesprochen werden würde.

Mit dem Gesetz geriet der Rapper schon öfter in Konflikt, er saß mehrfach im Gefängnis, unter anderem wegen Drogenmissbrauchs, Diebstahls und Körperverletzung.

Der Musiker veröffentlichte zwischen 1998 und 2003 mehrere Nummer-Eins-Alben in den USA und nahm 2015 zusammen mit dem deutschen Rapper Kay One den Song "Ride Till I Die" auf. Außerdem trat er in mehreren Filmen auf.

Mitteilung der Staatsanwaltschaft

TMZ.com-Bericht

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