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Rapper Jay-Z sorgt mit seinem Kuba-Song für politischen Wirbel.

Sprecher von Obama dementiert Wahrheitsgehalt

Rapper Jay-Z: politischer Wirbel mit Kuba-Song

Washington/Berlin - Der amerikanische Rap-Star Jay-Z (43) hat mit seinem neuen Song „Open Letter“ für politische Irritationen gesorgt.

Der Ehemann von Sängerin Beyoncé Knowles (31) singt darin über einen Kuba-Trip, den er und seine Frau anlässlich ihres fünften Hochzeitstags vergangene Woche angetreten hatten.

Für die Reise nach Havanna habe es die Erlaubnis vom Weißen Haus gegeben, heißt es in dem Song. Ein Sprecher von US-Präsident Barack Obama dementierte den Wahrheitsgehalt der Textzeile am Donnerstag (Ortszeit): „Es ist ein Lied. Der Präsident hat mit Jay-Z nicht über diese Reise gesprochen“.

US-Bürger dürfen grundsätzlich nicht ins kommunistische Kuba einreisen. Das Finanzministerium kann aber in bestimmten Fällen entsprechende Lizenzen verteilen: „Es reimt sich wahrscheinlich nichts auf Finanzministerium“, scherzte der Obama-Sprecher.

Jay-Z war im Wahlkampf auf mehreren Veranstaltungen gemeinsam mit dem US-Präsidenten aufgetreten. Obama dankte dem Rapper und Beyoncé auf einer Spenden-Gala für ihre Freundschaft.

dpa

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