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Oprah Winfrey war wegen Tina Turners Hochzeit in der Schweiz, als ihr der Taschenkauf verweigert wurde

In der Schweiz

Rassismus-Affäre um Talk-Star Oprah Winfrey

Berlin - US-Talkmasterin Oprah Winfrey ist offenbar in der Schweiz Opfer von Rassismus geworden. Beim Shoppen wollte sie sich nur eine teure Tasche ansehen - und wurde stattdessen schlecht behandelt.

Wie Oprah Winfrey (59) in einem Interview mit Entertainment Tonight schilderte, wurde sie kürzlich in einem edlen Laden in Zürich - dessen Namen sie nicht nannte - nicht bedient. Sie habe sich eine Handtasche (Preis: 28.500 Euro) näher ansehen wollen, doch die Verkäuferin habe sich geweigert, diese aus dem Regal zu holen. Stattdessen habe die Angestellte dreist geantwortet: "Sie wollen diese Tasche nicht sehen, die ist zu teuer. Die können Sie sich nicht leisten." 

Winfrey, deren Vermögen auf umgerechnet mehr als zwei Milliarden Euro geschätzt wird, habe zwei Mal nachgefragt, die Tasche aber nicht bekommen. Die Verkäuferin habe ihr lieber kleinere, günstigere Taschen gezeigt. 

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Doch die Talkmasterin ließ nicht locker: "Ich möchte wirklich nur diese eine Tasche ansehen." Die Angestellte erwiderte: "Ich möchte ihre Gefühle nicht verletzen, aber ..." Daraufhin habe Winfrey abgewinkt: "Vielen Dank! Sie haben wahrscheinlich recht, ich kann mir die Tasche nicht leisten." Ohne weiteren Protest habe die 59-Jährige den Laden verlassen.

Mittlerweile diskutieren Fans bei Twitter über den Vorfall in der Schweiz - und zwar unter dem Hashtag #täschligate.

mm/dpa

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