"Regenbogen-Terminator" wird zum Internet-Hit

Viele Facebook-Nutzer färben ihr Profilfoto in Regenbogenfarben und drücken so ihre Solidarität mit Schwulen und Lesben aus. Auch Arnold Schwarzenegger, Ikone des Actionkinos, macht mit - und ruft ziemlich gegensätzliche Reaktionen hervor.

Arnold Schwarzenegger (67) hat sein Profilfoto bei Facebook geändert und sorgt damit für Gesprächsstoff. Der Schauspieler und ehemalige Gouverneur Kaliforniens färbte am Wochenende sein Foto, das ihn in seiner Rolle als "Terminator" zeigt, in Regenbogenfarben - als Zeichen der Solidarität mit Schwulen und Lesben.

Bis Montagmorgen drückten rund 300 000 Anhänger dafür den "Gefällt mir"-Button, mehr als 10 000 Nutzer teilten das Foto. "Darum finde ich Arnold Schwarzenegger toll. Selbst Terminators diskriminieren nicht", schrieb ein User. 

Für Erheiterung sorgte Schwarzeneggers Reaktion auf den Kommentar eines Nutzers. Dem gefiel die Solidarität des geborenen Österreichers offenbar nicht. "Was stimmt nicht mit dir, Arnie?", schrieb er. Er müsse die Facebook-Seite des Schauspielers wohl künftig unterdrücken. Schwarzenegger, Ikone des Actionkinos, antwortete darauf mit seinem typischen "Terminator"-Spruch: "Hasta la vista", also "Auf Wiedersehen", wie mehrere Bildschirmschnappschüsse zeigen. Schwarzenegger ist bald wieder als Kampfmaschine im Kino zu sehen: Am 9. Juli kommt "Terminator: Genisys" in die deutschen Kinos.

In den vergangenen Tagen färbten zahlreiche Facebook-Nutzer ihr Profilfoto in Regenbogenfarben. Das US-Unternehmen hatte eine entsprechende App zur Verfügung gestellt, passend zu zahlreichen Schwulenparaden am vergangenen Wochenende in den USA und Europa. Das höchste US-Gericht - der Supreme Court - in Washington hatte am Freitag die Ehe auch für schwule und lesbische Paare im ganzen Land geöffnet.

Schwarzeneggers Profilfoto

Screenshot mit Schwarzeneggers Kommentar

Rubriklistenbild: © Szilard Koszticsak

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