Regis Philbin und seine Frau Joy lächeln beim Emmy-Award 2012 auf dem roten Teppich in die Kameras.
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Regis Philbin und seine Frau Joy beim Emmy-Award 2012.

Trauer um Moderator

TV-Ikone gestorben - Er war das Vorbild für Günther Jauch

  • vonKai Hartwig
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In Deutschland wurde Günther Jauch mit „Wer wird Millionär“ zum beliebtesten Quiz-Master. US-Pendant Regis Philbin diente als Vorbild - nun verstarb der Moderator.

  • Der bekannte TV-Moderator Regis Philbin ist tot.
  • In den USA war er ein bekanntes Fernsehgesicht, für Günther Jauch hatte er eine Vorbildfunktion.
  • Viele Weggefährten betrauern seinen Tod - auch Stars und US-Präsident Donald Trump melden sich zu Wort.

New York City - Seit Jahrzehnten arbeitete er im US-Fernsehen. Als Moderator von landesweit erfolgreich ausgestrahlten Sendungen wie dem morgendlichen Talk Format „Live with Regis and Kathie Lee" erlangte Regis Philbin in den 80er und 90er Jahren höchste Popularität.

Später führte er als Quiz-Master durch „Who Wants to Be a Millionaire?“ - der US-Version der RTL-Show „Wer wird Millionär?“, die in Deutschland Günther Jauch moderiert. Auch die Castingshow „America’s Got Talent, die hierzulande unter dem Namen „Das Supertalent“ auf RTL ausgestrahlt wird, präsentierte Philbin.

Nun ist der legendäre TV-Star im Alter von 88 Jahren gestorben. Das gab Philbins Familie in einem emotionalen Statement auf Nachfrage des People Magazine bekannt. „Wir sind zutiefst traurig darüber, dass unser geliebter Regis Philbin letzte Nacht, einen Monat vor seinem 89. Geburtstag, aus natürlichen Gründen gestorben ist“, schrieb die Familie.

Damit verlieren die USA innerhalb weniger Tage eine weitere Fernsehpersönlichkeit. Auch ein berühmter TV-Meterologe verstarb kürzlich.

US-Moderator Regis Philbin: Vorbild für Günther Jauch und „Wer wird Millionär?“

Philbin ging 1999 unmittelbar vor Günther Jauch mit „Who Wants to Be a Millionaire?“ auf Sendung. Der Deutsche Star-Moderator konnte sich vor seiner TV-Premiere mit „Wer wird Millionär?“ von seinem US-Kollegen etwas abschauen.

In den USA gab es kaum ein bekannteres Fernseh-Gesicht als Philbin. Der beliebte Showmaster hielt sogar einen Rekord. Laut dem Guinness-Buch der Rekord war Philbin der Mensch mit der meisten Zeit vor einer Fernsehkamera - 2006 wurde ihm mit gezählten 15.662 Stunden diese Bestmarke zuerkannt.

Philbin blieb noch einige Jahre aktiv und baute seinen Rekord auf 16.700 Stunden aus, ehe er sich 2011 langsam aus dem Fernsehbusiness zurückzog. Einige bekannte TV-Kollegen, darunter Ex-Kollegin Kathie Lee Gifford, äußerten nun auf Twitter ihre Trauer über den Tod Philbins.

Regis Philbin ist tot: Star-Talkmaster Jimmy Kimmel, David Hasselhoff und US-Präsident Donald Trump trauern bei Twitter

Star-Late-Night-Talker Jimmy Kimmel postete ein Foto, das ihn und Philbin beim Bruderkuss zeigt. Kimmel schrieb außerdem: „Regis war ein großartiger Moderator, ein guter Freund und ein außergewöhnlich lustiger Kerl. Er hinterlässt eine wundervolle Familie und ein TV-Erbe, dass unübertroffen sein wird.“

Auch Schauspieler und Sänger David Hasselhoff kondolierte. „Ich habe Regis geliebt, er kam vor vielen Jahren zu mir nach Hause und interviewte mich und nannte mich ab diesem Tag ‚Big Hasselhoff‘. Er war ein toller Freund und so lustig.“

Der Baywatch-Star hatte als Juror bei „America’s Got Talent mit Philbis zusammengearbeitet. Zudem würdigte US-Präsident Donald Trump den Verstorbenen als „einen der Größten in der Geschichte des Fernsehens“. Philbin sei eine fantastische Person und ein Freund gewesen, so Trump auf Twitter.

Der Präsident hatte zuletzt einige seiner Tweets ungewohnt selbstkritisch hinterfragt. Beim Kondolieren in Richtung Philbins Angehörigen konnte sich Trump einen selbstgefälligen Verweis zum Präsidentschaftswahlkampf jedoch nicht verkneifen. (kh)

Video: Tod von US-Schauspielstar Naya Rivera schockt das Land

Der britische Regisseur Alan Parker ist gestorben. Er drehte schon mit Madonna, Robert De Niro und Gene Hackman.

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