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Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki weigert sich, mit dem Schriftsteller Martin Walser zu sprechen. 

"Reich-Ranicki ist eine Ikone der Liebenswürdigkeit"

München - Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki weigert sich, mit dem Schriftsteller Martin Walser zu sprechen. Dabei hält Walser  den Kritiker für eine Ikone der Liebenswürdigkeit.

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki zeigt dem Schriftsteller Martin Walser die kalte Schulter. “Vor einiger Zeit hat mich Walser in einem Brief um ein Gespräch gebeten. Ich will das nicht. Ich habe mit ihm nichts zu tun - Schluss!“ sagte der 89-Jährige der Illustrierten “Bunte“. Der Streit zwischen beiden hatte 1976 mit Reich-Ranickis Verriss von Walsers Roman “Jenseits der Liebe“ begonnen.

Wie tief das Walser getroffen hatte, ist in seinen soeben veröffentlichten Tagebüchern aus jener Zeit nachzulesen. Der 83-jährige Walser sagte der “Bunten“ auf die Frage, ob er sich eine Versöhnung vorstellen könne: “Reich-Ranicki ist eine Ikone der Liebenswürdigkeit. Manchmal konnte man fragen, ob er sich als Kritiker ein bisschen überschätze.“

DAPD

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