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Marius Müller-Westernhagen in dem Hamburger Club.

Show in Hamburg

Riesenjubel bei Premiere von Westernhagen-Album

Hamburg - Mit Riesenjubel haben rund 1500 Fans am Dienstagabend in einem Hamburger Club die Premiere von Marius Müller-Westernhagens CD „Alphatier“ gefeiert.

Der 65-Jährige spielte beim ausverkauften Tourauftakt in der „Grossen Freiheit 36“ auf St. Pauli alle Songs seines 19. Studioalbums, das als „Quintessenz“ seiner Karriere angekündigt wurde.

Darunter waren schmachtende Liebesballaden wie „Engel, ich weiß“ oder klassisch rockige Klänge bei „Was ich will, bist du“. Der ehemalige Stadion-Sänger hatte sich bewusst eine kleine Kulisse ausgesucht, damit seine Fans die neue Scheibe zuerst hören - noch bevor sie nach insgesamt zwölf Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 25. April erscheint. Fünf Jahre nach seinem Album „Williamsburg“.

Ein Fan schwenkt seinen Schal beim Konzert.

Kurz vor dem Konzert hatte Westernhagen, für den Hamburg bis 2010 rund 40 Jahre lang Wahlheimat war, große Nervosität eingeräumt. Anders als auf Konzerten sonst üblich könne diesmal kein Fan eines der Lieder mitsingen, äußerte er seine Bedenken. Doch die Zuhörer im Alter zwischen 40 und 70 Jahren bedachten jedes Lied mit großem Applaus, wippten und tanzten mit. „Unglaublich, was von uns abgefallen ist, also waren wir doch auf dem richtigen Trip“, rief Westernhagen ihnen am Ende erleichtert zu. Zum Abschied gab er fünf Zugaben, große Hits wie „Johnny Walker“ und „Willenlos“. Lieder, mit denen er in den 90er Jahren ganze Fußballstadien füllte.

Erst vor kurzem war bekanntgeworden, dass Westernhagen und seine Frau Romney sich im vergangenen Jahr nach fast 25 Ehejahren getrennt hatten. Seine neue Beziehung sei nicht der Grund dafür gewesen, sagte Westernhagen der „Bild“-Zeitung. Mit wem er liiert ist, berichtete er dabei nicht. Auch in Hamburg wollte er sich nicht näher zur neuen Liebe äußern. „Ich bin einfach der Meinung, dass private Dinge nicht in die Öffentlichkeit gehören“, erklärte der Musiker.

dpa

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