Ring geklaut: 40 000 Euro Strafe für "Superstar"-Moderator

- Hamburg - RTL-Moderator Carsten Spengemann ("Deutschland sucht den Superstar") zeigte sich vom Urteil des Hamburger Amtsgerichts geschockt. Der Richter verurteilte den 30-Jährigen in Abwesenheit wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe von 40 000 Euro. Die 31-jährige Berlinerin Manuela F. hatte Spengemann vorgeworfen, ihren Cartier-Ring im Wert von 1700 Euro unterschlagen zu haben, den sie vor zwei Jahren nach einer gemeinsamen Liebesnacht auf dem Nachttisch in seinem Schlafzimmer vergessen haben will.

<P>Spengemann hatte das stets entschieden bestritten und beteuert, die Frau sei nie seine Geliebte gewesen, und er wisse auch nichts von einem Ring.</P><P>Bei seiner Aussage in der vergangenen Woche hatte er sich noch siegessicher gezeigt und erklärt, dass er überhaupt keinen Nachttisch besitze. Seine Eltern bestätigten seine Aussage als Zeugen. Manuela F. hatte dagegen ausgesagt, sie habe bei Spengemann übernachtet, und am nächsten Morgen sei es zum Streit gekommen, woraufhin sie überstürzt die Wohnung verlassen habe.</P><P>Erst später habe sie gemerkt, dass sie den Ring in seinem Schlafzimmer vergessen habe. "Carsten hat mir am Telefon gesagt, er habe den Ring bereits per Wertbrief weggeschickt", erklärte sie. Durch einen Anruf bei der Post habe sie aber erfahren, dass es gar keine Wertbriefe mehr gebe. Aber auch Manuela F. hatte mehrere Zeuginnen aufgeboten. Diese hatten unter anderem erklärt, Manuela F. habe einen "verliebten Eindruck" gemacht und sei ohnehin sehr glaubwürdig. Am letzten Verhandlungstag tauchten dann plötzlich noch Fluglisten auf, nach denen Spengemann von Köln nach Berlin geflogen war, dem Wohnort von Manuela F. Dabei hatte Spengemann stets betont, er habe sie nur ein paar Mal getroffen.</P><P>Zum Schluss stand Aussage gegen Aussage. Der Richter glaubte der Version Manuela F.s und sagte, die Erklärungen Spengemanns seien insgesamt unglaubwürdig gewesen. Das gelte insbesondere auch für die Angaben seiner Einkünfte. Die hatte der Moderator mit rund 3500 Euro netto monatlich angegeben. Seine als Zeugin vernommene Managerin hatte hingegen von einem Jahreseinkommen von rund 200 000 Euro gesprochen. Mit seinem Urteil über 80 Tagessätze von je 500 Euro blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Strafe von 49 500 Euro gefordert hatte. Auf jeden Fall wird es in der Ring-Affäre eine Fortsetzung geben. "Wir werden in Berufung gehen", kündigte Spengemann an.<BR></P>

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