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Rita Wilson mit unserem Reporter Dierk Sindermann.

Interview

Rita Wilson und Tom Hanks gewinnen Streit gegen US-Magazine

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Los Angeles - „Das fühlt sich richtig gut an.” Rita Wilson strahlt über einen Sieg. Sie hat ihn mit ihrem Mann Tom Hanks errungen. Ein Interview von unserem Reporter Dierk Sindermann.

Gegen zwei Klatschblätter, die behauptet hatten, Hollywoods beliebtestes Ehepaar (die beiden sind seit 28 Jahren verheiratet) ließe sich scheiden. Sie sei eifersüchtig auf seinen Erfolg, hieß es, und Streits stünden auf der Tagesordnung. Normalerweise lassen Promis diese Gerüchte an sich abprallen. Warum also nahmen Rita und Tom sich einen Anwalt, der mit Klage drohte?

Rita Wilson : Die meisten Leute wissen zwar, dass solche Geschichten Lügen sind, aber diese Magazine ließen nicht locker. Eine – und es gab zwei oder drei - kam in der Woche heraus, als Brad und Angelina sich getrennt hatten. Wir kamen zu einem Punkt, wo Tom und ich uns sagten „Das dürfen wir nicht durchgehen lassen”. Unsere Ehe ist uns heilig. Es geht nicht an, dass aus solch einer krassen Lüge Profit geschlagen wird.

Und Sie haben Erfolg gehabt.

Rita Wilson : Ja, wir wollten den Leuten zeigen, wie so etwas läuft. Wir haben größere Entschuldigungen bekommen. Nicht nur gedruckt, sondern auch im Internet.

Die Fans kennen Tom als Mann, der immer freundlich und happy ist. Deckte sich das mit Ihren Erfahrungen zu Hause?

Rita Wilson  (grinst): Größtenteils. Das war schließlich einer der Gründe, warum ich mich in ihn verliebte. Weil er mich ständig zum lachen bringen kann. Wir lachen uns manchmal über Dinge schlapp, die außer uns keiner für lustig halten würde.

Tom hat uns einmal in einem früheren Interview verraten, dass Sie ihn echt sexy finden, wenn er mit einem Handtuch um die Hüften aus dem Bad kommt.

Rita Wilson  (kichert errötend): Ich lasse Sie doch nicht in unser Badezimmer. Aber ich kann Ihnen bestätigen, dass ich meinen Mann sexy finde.

Ihre Mutter war Griechin, Ihr Vater stammte aus Bulgarien. Und dann haben Sie ausgerechnet einen Amerikaner geheiratet.

Rita Wilson: Tom ist so griechisch. Griechischer geht's kaum noch. Sein Lieblingsessen ist Taramasalata, eine Art Fischrogen-Aufstrich.

Sie haben schon ein paar Mal mit Ihrem Mann vor der Kamera gestanden (“Schlaflos in Seattle”), aber jetzt gehen Sie Ihren eigenen Karriere-Weg. Als Musikerin.

Rita Wilson: Ich habe gerade mein zweites Album herausgebracht und bin auf Tournee gegangen.

War Tom mit im Tourbus?

Rita Wilson: Nein, aber er hat mich bei einigen Konzerten Backstage besucht. Tom ist ein Super-Groupie.

Schreiben Sie Ihre Songs selbst?

Rita Wilson: Ja. Und manchmal bekommen sie unerwartete Bedeutung. Wie das Lied „Crying, Crying”. Es handelt davon, dass man manchmal seine Tränen hinter einer Maske des Lachens versteckt. So ging es mir, als ich in New York in der Comedy „Fish in the Dark” auf der Bühne stand und die Ärzte feststellen, dass ich Brustkrebs hatte. Da brachte ich abends die Leute zum Lachen und tagsüber rannte ich zu Ärzten, unterzog mich Behandlungen und versuchte, einen Termin für meine Operation festzulegen.

Das war im April 2015. Wie geht es Ihnen heute?

Rita Wilson: Gut. Danke, wirklich gut.

Wie sind Sie damals psychisch mit der Krankheit umgegangen?

Rita Wilson: So furchterregend so etwas auch ist, man muss sich klar machen, dass es in diesem Moment passiert und man – mit ein bisschen Glück – nicht sein ganzes Leben damit zu tun hat.

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