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Robbie Williams hat Angst vor seiner Vaterrolle

Popstar hat Angst vor Verantwortung

Robbie Williams will ein guter Vater sein

Berlin - Robbie Williams hat Angst vor der Verantwortung, die er für seine sechs Wochen alte Tochter trägt. „Ich mache mir täglich in die Hose“, gestand er jetzt in einem Interview. 

Der 38-jährige Sänger und Entertainer habe sich nie Sorgen um sich selbst gemacht: „Das musste ich auch nicht, weil ich seit meinem 16. Lebensjahr Popstar bin“, sagte er „BZ“ (Freitagausgabe).  Seit der Geburt seiner Tochter Theodora Rose sei er aber gezwungen, „für jemanden da zu sein, für den ich die volle Verantwortung trage. Und ich kann nur hoffen, dass mir das gelingt“.

Robbie Williams ist seit 2010 mit der Schauspielerin Ayda Field verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter wurde am 18. September geboren. Am heutigen Freitag erscheint sein neues Studioalbum mit dem programmatischen Titel „Take The Crown“. 

Solo-Comeback mit "Take the Crown"

Robbie will sich mit der CD die Popstar-Krone zurückholen, die er "vor einigen Jahren abgesetzt hatte", wie er dem „Berliner Kurier“ sagte. Deren erste Hälfte klingt nach Kindskopf und kommt allzu junggeblieben daher. Die zweite erscheint reifer und kann überraschen - zum Beispiel mit dem geerdeten Country-Duett „Losers“ mit der US-Sängerin Lissie.

Insgesamt ist Robbies Premierenwerk beim Giganten Universal ein Potpourri aus hitverdächtigen Songs, das nur so lechzt nach kommerziellem Erfolg in der Vorweihnachtszeit (Robbie: „Ich will Riesenhits“). Vom Tanznummer-Sommerhit „Candy“, der mit Barlow verfassten ersten Single-Auskopplung à la „Rock DJ“, über hymnischen Pop („Different“) bis zu rebellischem Rock („Hey Wow Yeah Yeah“).

Und die Texte? Deuten nur zeitweise auf einen Familienvater hin. Robbie bleibt der Provokateur und Player, wenn er etwa in „Candy“ ein eingebildetes Mädchen besingt. „Not Like The Others“ dreht sich um eine besonders schmutzige Chemie zu einer Frau, die niemals Orgasmen vortäuscht. Nachdenklicher geht es in „Be A Boy“ zu: Darin rechnet er mit seinen Kritikern ab: „Die sagen, dass mich die Magie verlässt.“

dapd/dpa

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