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Robin Williams litt offenbar an Depressionen.

Hollywood schockiert

Schauspieler Robin Williams ist tot

San Francisco - Filme wie "Der Club der toten Dichter", "Mrs. Doubtfire" oder "Good Morning, Vietnam" haben ihm zum Publikumsliebling gemacht. Am Montag starb der Oscar-Preisträger Robin Williams.

Er brachte so viele Menschen zum Lachen, doch selbst war er anscheinend unglücklich. Der Hollywood-Star Robin Williams ist tot. Am Montag (Ortszeit) wurde er leblos in seinem Haus in Tiburon bei San Francisco gefunden. Offenbar hatte sich der unter Depressionen leidende Schauspieler das Leben genommen. Der Oscar-Preisträger wurde 63 Jahre alt.

Ehefrau: "Ehemann und besten Freund verloren"

"Heute Morgen habe ich meinen Ehemann und besten Freund verloren, während die Welt einen ihrer beliebtesten Künstler und liebenswertesten menschlichen Wesen verloren hat", schrieb Williams' Witwe Susan Schneider, mit der der Schauspieler seit 2011 in dritter Ehe verheiratet war. Sie sei untröstlich und hoffe, dass die Erinnerungen an ihren Mann nicht so sehr von seinem Tod, "als von den zahllosen Momenten der Freude und des Lachens" geprägt sein würden, die er Millionen von Menschen verschafft habe.

Pressekonferenz angekündigt

Für 11 Uhr Ortszeit wurde vom Marin County Sheriff’s Office (San Francisco) eine Pressekonferenz zu den Ermittlungen um den Tod des Schauspielers angekündigt.

Weltweite Trauer um Robin Williams

Robin Williams ist tot: Fans und Kollegen in Trauer

Obama würdigt Williams: "Er war einmalig"

US-Präsident Barack Obama hat dem verstorbenen Hollywoodstar und Komiker Robin Williams seine Reverenz erwiesen. Williams sei in seiner Karriere "ein Flieger, ein Arzt, ein Genie, ein Kindermädchen, ein Präsident, ein Professor, ein Peter Pan und alles dazwischen" gewesen, erklärte Obama am Montag (Ortszeit). "Aber er war einmalig."

"Er trat in unser als Außerirdischer - aber schließlich hat er jedes Element des menschlichen Geistes berührt", erklärte der Präsident in Anspielung auf die Rolle als "Mork vom Ork", die Williams Ende der 70er Jahre berühmt gemacht hatte. "Er brachte uns zum Lachen. Er brachte uns zum Weinen. Er schenkte sein unermessliches Talent großzügig allen, die es am meisten brauchte - von unseren Soldaten im Ausland bis zu den Ausgestoßenen auf unseren Straßen."

dpa/AFP

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