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Ronan Keating: Musik als Lebenshilfe

Ronan Keating: Neues Album war Therapie

Berlin - Seine Musik hat Ronan Keating (35) geholfen, über die Trennung von seiner Frau hinweg zu kommen. „Die Arbeit wurde mein Partner, meine Befreiung, ich konnte alles rauslassen.“

Das sagte Keating der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. „Im Studio zu sein und zu singen, aufzunehmen, kreativ zu arbeiten - das war meine Therapie.“ Das erste Album nach sechs Jahren Pause trägt den Titel „Fires“, es ist an diesem Freitag (31. August) in Deutschland erschienen.

Der frühere Boyzone-Sänger und seine Frau Yvonne Conolly hatten im April ihre Trennung nach fast 14 Jahren Ehe bekanntgegeben. „So tief war ich noch nie in meinem Leben gesunken“, sagte Keating in Berlin. „Mein Selbstvertrauen hat mich zurückgebracht, meine Kinder, die Hoffnung und der Glaube, dass ich mich wieder aufrappel.“

Die Botschaft des Titelsongs „Fires“ sei daher auch, niemals aufzugeben. „Glaube an dich, sei mutig, gib niemals auf!“ Ein Feuer habe er auch unter seinem Hintern anzünden müssen, um in die Gänge zu kommen: „Ich musste herauskommen aus dem dunklen Loch, in dem ich gesteckt habe.“

Dennoch habe er kein autobiografisches Album produzieren wollen. „Natürlich war ich emotional sehr bewegt und davon zehrt man ja als Musiker, man zehrt von allem, was man gerade erlebt“, sagte Keating, der im nächsten Jahr sein 20. Bühnenjubiläum feiert.

dpa

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