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J.K. Rowlings Pseudonym hatte ein Rechtsanwalt ausgeplaudert

Neuer Roman als Robert Galbraith

Warum J. K. Rowling unter Pseudonym schreibt

London - Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat ihren zweiten Detektiv-Krimi unter einem Pseudonym auf den Markt gebracht. Warum die Erfolgs-Schriftstellerin lieber anonym bleiben wollte:

Auf dem Buchdeckel von „The Silkworm“ steht als Autorenname erneut Robert Galbraith, das Pseudonym der 48-Jährigen. Die englische Ausgabe ist seit Donnerstag im Handel erhältlich. In Deutschland soll der Thriller unter dem Titel „Der Seidenspinner“ nach Angaben des Blanvalet Verlags am 24. November erscheinen.

Es ist der zweite Fall für Detektiv Cormoran Strike. Diesmal beschäftigt ihn und seine Assistentin Robin Ellacott das Verschwinden eines Schriftstellers, der in einem Buchmanuskript Menschen in seiner Umgebung bösartig porträtiert hat.

Der Vorgänger-Krimi „Der Ruf des Kuckucks“ war Ende 2013 in Deutschland erschienen. Das Geheimnis um Rowlings Pseudonym hatte ein Rechtsanwalt bereits zuvor ausgeplaudert. Er erzählte der besten Freundin seiner Frau, wer hinter dem Namen Galbraith steckt - und diese verbreitete es über Twitter. Dem Anwalt wurde eine Geldstrafe aufgebrummt, Rowling spendete ihre Entschädigung.

Darum schreibt Rowling anonym

Nach sieben Harry-Potter-Erfolgen hatte Rowling unter ihrem echten Namen den Roman „Ein plötzlicher Todesfall“ veröffentlicht. Sie hatte mehrmals gesagt, sie wolle anonym und ohne Druck von Kritikern schreiben. Dank der Harry-Potter-Reihe, die verfilmt wurde, gehört Rowling zu den erfolgreichsten Autorinnen der Welt.

dpa

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