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Royale Hochzeit! Prinzessin heiratet wohl endlich - aus „reiner Liebe“

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Von: Michelle Brey

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Die japanische Prinzessin Mako (r.) und ihr Studienfreund Kei Komuro gaben auf einer Pressekonferenz ihre Verlobung bekannt. (Archivbild)
Werden die japanische Prinzessin Mako (r.) und ihr Studienfreund Kei Komuro bald heiraten? (Archivbild) © Shizuo Kambayashi/dpa

Hat das Warten nun ein Ende? Die japanische Prinzessin Mako und ihr Studienfreund Kei Komuro sind seit 2017 verlobt. Im Oktober werden sich vermutlich vermählen.

Tokio / München - Seit 2017 sind sie eigentlich bereits verlobt: Mako, Tochter des japanischen Kronprinzen Akishino, und Studienfreund Kei Komuro. Begleitet von einem riesigen Medienrummel ist der Verlobte der japanischen Prinzessin nun am Montag (27. September) aus den USA in seine Heimat zurückkehrt.

Royals: Rückkehr von Kei Komuro als Zeichen für eine baldige Hochzeit?

Japanische Medien werteten die Rückkehr von Kei Komuro als Zeichen dafür, dass demnächst ein Hochzeitsdatum verkündet werden könnte. Laut dem Sender NHK könnte die Vermählung zwischen Mako und dem Bürgerlichen schon im Oktober erfolgen. Drei Jahre lang war die Hochzeit nach einem Skandal um finanzielle Probleme in Komuros Familie aufgeschoben worden.

Die Ankunft des 29-Jährigen auf einem Flughafen in der Nähe von Tokio wurde live im Fernsehen übertragen. Komuro wurde von einer ganzen Schar Journalisten und Blitzlichtgewitter empfangen. Wie Medien berichten, ist es seine erste Rückkehr nach Japan seit er 2018 für ein Jurastudium nach New York zog. Dort legte er kürzlich seine Anwaltsprüfung ab.

Prinzessin Mako: Auf die staatliche Mitgift will sie verzichten

Medienberichten zufolge will das Paar bei ihrer Hochzeit auf traditionelle Rituale für Angehörige des kaiserlichen Hofes verzichten. Auch will Prinzessin Mako die ihr eigentlich zustehende staatliche Mitgift in Höhe von umgerechnet knapp einer Million Euro nicht annehmen. Weiblichen Angehörigen der kaiserlichen Familie kommt diese Auszahlung zu, wenn sie Bürgerliche heiraten. Die Prinzessin will ablehnen, um sich laut Beobachtern ihre Freiheit zu sichern.

„Reine Liebe“ zwischen dem Paar: Kronprinz will „Absichten respektieren“

Ihr Vater, Kronprinz Akishino, hatte der Liebe seiner Tochter im November 2020 seinen Segen gegeben. Er sei damit einverstanden, dass Mako und Kei Komuro heiraten. „Ich glaube, dass ich als Elternteil ihre Absichten respektieren sollte, wenn die Ehe das ist, was sie wirklich wollen“, sagte er. Und das scheint der Fall. Denn laut der Boulevardpresse in Japan ist es „reine Liebe“ zwischen dem Paar.

Die Regeln der kaiserlichen Thronfolge sehen in Japan allerdings vor, dass die 29-jährige Mako ihren Prinzessinen-Titel nach der Vermählung verliert. Die Enkelin von Kaiser Akihito hätte aber ohnehin keinen Anspruch auf den Thron. Dieser ist in Japan nämlich männlichen Nachkommen vorbehalten.

Indes könnte es in der britischen Königsfamilie an Weihnachten zu einer Versöhnung kommen. Meghan und Harry wollen wohl inklusive Nachwuchs nach London reisen. (mbr/dpa/afp)

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