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Neuer Abgrund in Royal-Streit: Harry und Meghan leisten sich bittere Panne beim Queen-Jubiläum

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Von: Jonas Raab

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Prinz Harry und Herzogin Meghan bei ihrem letzten offiziellen Auftritt in Diensten der Royals. Gibt es im Sommer ein Comeback?
Prinz Harry und Herzogin Meghan bei ihrem letzten offiziellen Auftritt in Diensten der Royals. Gibt es im Sommer ein Comeback? © picture alliance/dpa/PA Wire | Yui Mok

Am Wochenende feierte die Queen ihr 70-jähriges Thron-Jubiläum. Aus aller Welt bekam Elizabeth II. Glückwünsche. Harry und Meghan scheint der besondere Tag kaltgelassen zu haben.

London - Seit 70 Jahren sitzt die Queen nun schon auf dem Trohn. Am Sonntag (6. Februar) beging sie ihr Platin-Jubiläum wie in den Jahren zuvor ruhig und abgeschieden. Während die Jubilarin wie gewohnt auf dem ostenglischen Landsitz der Royals in Sandringham weilte, hatte der Buckingham-Palast in ihrem Namen Großes zu vermelden: Camilla, die Frau von Thronfolger Prinz Charles, Elizabeths ältestem Sohn, soll eines Tages Queen genannt werden.

Was auf den ersten Blick als logischer Schritt erscheint, ist nach Ansicht von Royals-Experten durchaus spektakulär. Denn die Frage, ob Camilla sich „Queen Consort“ nennen darf - wie es ihre Vorgängerinnen taten -, ist im Vereinigten Königreich umstritten. Noch immer machen einige Briten Camilla für das Aus der Ehe von Charles mit Prinzessin Diana verantwortlich, der „Königin der Herzen“.

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Friede, Freude, Eierkuchen am royalen Feiertag? Nein, denn das Queen-Jubiläum offenbarte einmal mehr, wie tief der Graben zwischen dem Königshaus und Prinz Harry wirklich ist. Während weltweit Politiker und andere Würdenträger die Queen zum Jubiläum beglückwünschten, gaben Harry und Megan keinen Mucks von sich. Im vergangenen Jahr entledigten sich die beiden aller royaler Pflichten und leben seit dem „Megxit“ in den USA ein bürgerliches Leben.

Bundeskanzler Olaf Scholz sprach Queen Elizabeth an ihrem Jubel-Tag Glückwünsche aus: „Ihre Regentschaft ist einzigartig und inspiriert Menschen weltweit. Sie machen Mut und geben Zuversicht.“ Auch der britische Premierminister Boris Johnson sowie der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, als Oberhaupt der anglikanischen Kirche, lobten die Königin als Vorbild.

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Harrys Vater, Prinz Charles, reagierte emotional auf die Camilla-Ankündigung der Queen: „Uns ist die Ehre, die der Wunsch meiner Mutter bedeutet, äußerst bewusst“, schrieb der 73-Jährige in einer Botschaft. Sohnemann Harry meldet sich nicht öffentlich zu Wort – wenngleich er sich zuletzt des Öfteren öffentlich zu Wort meldete und kürzlich durchsickerte, dass Harry vor dem Jubiläum der Königin „freundschaftliche Videotelefonate“ mit seinem Vater führen wollte.

Das Rekord-Jubiläum der Queen soll an mehreren Tagen Anfang Juni groß zelebriert werden. Dann gibt es auch einen zusätzlichen, einmaligen Feiertag für alle Untertanen. Einen Fingerzeig, ob Harry und Meghan dann mit von der Partie sein werden, wird es wohl schon im April geben: Dann nämlich jährt sich der Tod des Duke of Edinburgh, Harry Großvater. Wird er an der Gedenkfeier teilnehmen? (jo/dpa)

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