1. Startseite
  2. Boulevard

Royaler Ärger wegen Prinz Harrys Klage-Drohung - heftige Reaktion aus London sickert durch

Erstellt:

Kommentare

 Prinz Harry und Meghan bei einer Veranstaltung im November vergangenen Jahres.
Prinz Harry und Meghan bei einer Veranstaltung im November vergangenen Jahres. © picture alliance/dpa/PA Media | Lee Morgan

Prinz Harry will - wenn nötig - rechtliche Schritte einleiten, um Polizeischutz in seiner Heimat England zu erstreiten. Nun meldet sich die zuständige Polizei selbst zu Wort.

London - Prinz Harry versetzt die royale Familie mal wieder in Aufruhr. Nachdem er dem britischen Königshof den Rücken gekehrt hat, hat er keinen Anspruch mehr auf Polizeischutz in seiner Heimat. Deshalb fürchtet Harry nun um seine Sicherheit und die seiner Frau Meghan und ihrer beiden Kinder. Wenn nötig, will er vor Gericht ziehen, um den nötigen Schutz zu erhalten. Was die zuständige Polizei davon hält, teilte sie nun in klaren Worten mit.

Prinz Harry: „Sicherheitsrisiko fürs Leben geerbt“

Prinz Harry argumentiert, dass er ein „Sicherheitsrisiko fürs Leben“ geerbt habe. Der royale Spross hat sich schließlich nicht selbst dazu entschieden, Sechster in der Thronfolge zu sein, sondern wurde in dieses Leben hineingeboren. „Prinz Harry hat bei seiner Geburt ein Sicherheitsrisiko fürs Leben geerbt. [...] in den letzten Jahren war seine Familie gut dokumentierten Bedrohungen durch Neonazis und Extremisten ausgesetzt“, zitiert die Daily Mail Harrys Anwälte.

Prinz Harry hat Bodyguards, doch diese verfügen nicht über die nötigen Geheimdienstinformationen und können daher nicht den gleichen Schutz wie die Polizei bieten, so die Argumentation. Die entstehenden Kosten würde er „sehr gerne“ selbst zahlen und keinesfalls dem Steuerzahler aufbürden, ergänzen Harrys Rechtsberater in einem Statement.

Londoner Polizei „nicht zu mieten, nur wenn dir danach ist, Harry“

Die zuständige Polizei in London scheint der Argumentation von Prinz Harry nicht ganz zu folgen. Experten aus Polizeikreisen wiesen darauf hin, dass Scotland Yard nicht über einen Pool speziell ausgebildeter Beamter verfüge, die untätig herumsitzen und nur auf einen Einsatz warten.

„Sie können die Dienste von Scotland Yard nicht einfach nach Belieben beauftragen, wenn Ihnen gerade danach ist“, heißt es laut Daily Mail aus Quellen der Londoner Polizei, dem Metropolitan Police Service, kurz auch Met oder Scotland Yard genannt. Wie der Zwist zwischen Harry, Meghan und der royalen Familie ausgeht, könnte bald ein Gericht entscheiden.

Auch interessant

Kommentare