Mann der Queen wieder auf den Beinen

Aufatmen bei den Royals: Prinz Philip darf das Krankenhaus verlassen - Polizei blockiert Zugang

  • Elisabeth Urban
    vonElisabeth Urban
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Nach den all aufwühlenden Ereignissen rund um das britische Königshaus gibt es jetzt endlich eine gute Nachricht für die Queen: Ihr Mann wurde aus der Klinik entlassen.

London - Es sind stürmische Zeiten bei den britischen Royals, und Queen Elizabeth dürfte in den letzten Wochen wohl um einige Sorgenfalten reicher geworden sein. Neben dem Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan bei Talk-Moderatorin Oprah, das unter anderem Rassismus-Vorwürfe gegen das Königshaus beinhaltete, gab der Gesundheitszustand des Prinzgemahls einen Grund zur Unruhe. Schon am 17. Februar war Prinz Philip wegen Unwohlseins in eine Londoner Klinik eingeliefert worden, es folgten Besuche von der Verwandtschaft und die Verlegung in ein anderes Krankenhaus.

Prinz Philip: Herzoperation bei Krankenhaus-Aufenthalt gut verlaufen

Sogar der mit dem Königshaus zerstrittene Prinz Harry soll sich nach den beunruhigenden Nachrichten vorsorglich in Quarantäne begeben haben, um im Ernstfall zur königlichen Familie zurückkehren zu können. Anfang März wurde der 99-jährige Prinz Philip dann schließlich am Herzen operiert, er soll bereits länger an entsprechenden Vorerkrankungen gelitten haben. Nach Berichten des Palasts war die Operation gut verlaufen, jetzt durfte der Ehemann der Queen wieder in das gemeinsame Domizil Schloss Windsor zurückkehren.

Prinz Philip aus Krankenhaus entlassen: Er ist „guter Dinge“

Wie die dpa berichtet, gab es zur guten Nachricht auch ein entsprechendes Statement aus dem Palast: „Seine Königliche Hoheit möchte sich bei allen medizinischen Fachkräften bedanken“, genauso gelte der Dank des Prinzen allen, die Genesungswünsche gesandt hätten. Der Prinzgemahl, der auf den Videoaufnahmen von seiner Abreise durchaus noch geschwächt wirkt, sei laut der Palastmeldung aber „guter Dinge“.

Prinz Philip: So reiste er aus der Klinik ab

Die britische Plattform express.co beschreibt, wie die Vorbereitungen für die Entlassung des 99-Jährigen aussahen: Am Morgen „blockierte die Polizei den Zugang für Fahrzeuge zum Privatkrankenhaus, um die Abfahrt des Herzogs zu sichern“. Es habe in der Umgebung zudem eine Absicherung durch zahlreiche Polizisten auf Motorrädern gegeben - so konnte der royale Patient gut geschützt in das schwarze Auto steigen, das ihn nach Hause brachte.

Insgesamt war der nun beendete Aufenthalt im Krankenhaus der bisher längste von Prinz Philip - doch nach fast einem Monat des Bangens kann die königliche Familie zumindest bezüglich der Gesundheit des 99-Jährigen jetzt also wieder aufatmen. Und bis der Gatte der Queen, der in der Vergangenheit schon mehrfach versehentlich für tot erklärt worden war, im Juni seinen 100. Geburtstag feiert, hat er ja noch etwas Zeit sich von den gesundheitlichen Strapazen und seiner Operation zu erholen.(eu)

Rubriklistenbild: © Stefan Rousseau/picture alliance/dpa/PA Wire

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