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Royal-Streit eskaliert weiter: Prinz William „perplex“ über Harry und Meghans Entscheidung

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Von: Julia Hanigk

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Schon bevor Harry und Meghan in die USA zogen, soll es mit Prinz William gekriselt haben. Grund war offenbar die Taufe von Sohn Archie.

London - Dass Prinz Harry und Herzogin Meghan eigene Wege gehen und sich vom englischen Königshaus nichts vorschreiben lassen möchten, dürfte inzwischen klar sein. Der Umzug in die USA, das Interview mit Oprah Winfrey, Podcast-Talks und ein angekündigtes Buch machen diesen Standpunkt ziemlich deutlich - und führten gleichermaßen zu einer Krise mit der eigenen Familie. Auch das Verhältnis zu seinem eigenen Bruder, Prinz William, und dessen Frau Catherine litt darunter.

Harry und Meghan: Schon bei Archies Taufe brachen sie mit der Tradition

Öffentlich äußerten sich die beiden Brüder nicht dazu, auch über genaue Ursachen kann nur spekuliert werden. Der königliche Biograf Andrew Morton, Autor der Bücher „Diana, Her True Story“ und „Meghan: A Hollywood Princess“, liefert dazu in seinem Meghan-Buch nun einen möglichen Ansatz. Seine Theorie setzt aber lange vor dem Umzug und der offiziellen Abkehr der Sussex vom Königshaus an. Hier geht es um die Taufe des ersten Sohnes von Harry und Meghan, Archie. Er kam am 6. Mai 2019 auf die Welt und wurde am 6. Juli 2019 getauft.

Traditionellerweise werden für das royale Kind auch Taufpaten ausgewählt, die es durch das Leben begleiten sollen. In der Regel handelt es sich dabei um enge Freunde oder Familienangehörige der Eltern, die auch öffentlich bekannt gegeben werden. Für Jungen wären das normalerweise zwei Paten und eine Patin. Bereits hier gingen Harry und Meghan aber einen ungewöhnlichen Weg: Sie hielten die ausgewählten Personen, die für ihren heute schon zwei Jahre alten Archie da sein sollten, zunächst geheim.

William wohl „perplex“ über Harrys Taufentscheidung

Herzogin Kate und Prinz William bei der ersten Preisverleihung des Earthshot Prize in London.
Herzogin Kate und Prinz William bei der ersten Verleihung des Earthshot Prize. (Symbolbild) © Alberto Pezzali/dpa/picture alliance

Eine Entscheidung, die Prinz William sehr verblüfft haben soll. In der royalen Tradition gelten diese Personen immer noch als sehr wichtig. Laut Buchautor Andrew Morton soll die Entscheidung „ein weiterer Punkt“ gewesen sein, über den William „perplex“ war. „Er war, wie auch andere in der Familie, der Meinung, dass diejenigen, die auserwählt wurden, einen zukünftigen königlichen Prinzen in der siebten Thronfolge zu führen und zu beraten, namentlich genannt werden sollten“, schreibt Morton in seinem Buch, aus dem die englische Yahoo News zitiert.

Harry und Meghan sahen das allerdings anders, für sie handelte es sich um eine Privatangelegenheit. „Die Taufpaten waren echte Freunde, keine Prominenten oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, und hatten sich dem königlichen Paar angeschlossen, weil sie die Privatsphäre vorzogen“, so Morton.

Harry und Meghan gaben bei den Taufpaten doch nach

Nachdem das Thema in der Zwischenzeit immer mehr diskutiert wurde, gaben Harry und Meghan die Taufpaten und die Taufpatin schließlich doch bekannt. Dabei handelte es sich um Prinz Harrys Kindermädchen Tiggy Pettifer, seinen langjährigen Kumpel Charlie van Straubenzee und den ehemaligen Assistenten von Prinz Charles, Mark Dyer. Das Verhältnis zwischen William und Harry soll hier aber erste Risse bekommen haben.

Zwei Jahre später steht nun die nächste Taufe bevor: Meghan Markle bekam im Juni Töchterchen Lilibet. Von ihr gibt es bisher keine Bilder. Ob es zu einer Taufe in Windsor oder ihrem neuen Wohnort Santa Barbara kommen wird, ist noch nicht klar. Die britische Boulevardpresse hat jedoch schon Theorien zu den Tauf-Plänen geäußert. (jh)

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