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Geheimplan nach Tod von Queen Elizabeth durchgesickert: „Es ist zutiefst verstörend“

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Von: Jennifer Kuhn, Veronika Silberg

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Keines dieser Dokumente sollte jemals an die Öffentlichkeit gelangen. Jetzt liegen sie dennoch der Presse vor. Das passiert, wenn Queen Elizabeth stirbt.

London - „Die London Bridge ist gefallen“ - sollte der Premierminister solch einen Anruf bekommen, ist voraussichtlich Queen Elizabeth II. verstorben. Ab diesem Zeitpunkt wird das Land in Schock verfallen und eine geplante Reaktionskette wird abgerufen. Eigentlich sind diese Pläne unter dem Codewort „London Bridge“ geheim. Nun sind sie dennoch an die Öffentlichkeit gelangt. Die Daily Mail berichtet, dass wahrscheinlich ist, dass die Pläne intern durchgesickert waren, nachdem sie aufgrund der Corona-Regeln aktualisiert wurden.

Was passiert, wenn Queen Elizabeth II. stirbt? Geheimpläne durchgesickert

Solch eine Veröffentlichung dieser Dokumente verstößt gegen alle Regeln und Vorschriften. Schon mehrmals sickerten einige Details in der Vergangenheit zu den geheimen Plänen durch. London rechnet nach dem „D-Day“ mit einem Ansturm, Sicherheitsmaßnahmen sollen getroffen werden und auch einiges an Geld wird nach dem Tod der Queen investiert werden. Ein geheimer Informant spielte nun allerdings die genauen Details dieser Pläne dem amerikanischen Axel-Springer-Magazin Politico zu. „Die Details des 10-Tage-Plans zwischen dem Ableben der Queen und ihrer Beerdigung reichen vom Banalen bis ins Lächerliche“, schreibt die Zeitschrift über den „D-Day“ der Queen. „Es ist zutiefst verstörend, das so private Informationen veröffentlicht wurden - das ist nicht nur eine zutiefst private Angelegenheit der Queen, sondern birgt auch weitgehende Sicherheitsrisiken“, zitiert die britische Mirror einen Kontakt aus dem Palast. Man wolle nun prüfen, welche Version herausgegeben wurde. Das Kabinett kündigte Konsequenzen an.

Geheim-Codes durchgesickert: Patzer von Palast-Mitarbeitern - Schuldige werden gesucht

Doch wie konnte so eine wichtige und geheime Akte durchsickern? Palast-Mitarbeiter sind schockiert über diese Situation, schließlich müssen sie private Dinge geheim halten. Sie können und dürfen sie nicht mit der Öffentlichkeit teilen - egal was passiert. Nun soll herausgefunden werden, wie die Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt sind, wer sie an die Presse weitergeleitet hat und vor allem, wer hinter dieser Sache steckt. Die Angestellten sind sehr verärgert über den Vorfall, wie die Daily Mail berichtet. „Es ist zutiefst beunruhigend, dass solche privaten Informationen, die nicht nur sehr persönlich für die Königin sind, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die Sicherheit haben, enthüllt wurden“, so eine königliche Quelle gegenüber dem Portal Mirror.

Welche Version der Dokumente nun veröffentlicht wurde, könnte die Royals-Mitarbeiter bei der Suche nach dem Verdächtigten einschränken, denn verschiedene Angestellte haben Zugriff auf die unterschiedlichsten Papiere. „Wir werden uns ansehen, welche Version aufgetaucht ist und in der Lage sein zu bestimmen, ob diese Pflichtverletzung eine formelle Untersuchung der Regierung erfordert“, heißt es von einer Quelle aus dem Kabinettsbüro.

Ob es eine Strafe gegen den Beschuldigten geben und in welchem Ausmaße sie sein wird, soll Kabinettssekretär Simon Case, der früher für Prinz William gearbeitet hat, nächste Woche verkünden, ist sich das Portal The Mirror sicher. Man befürchtet schon jetzt, dass wenn die Queen versterben sollte, London von Hunderttausende von Menschen belagert werden könnte. Es wird von einem Worst-Case-Szenario gewarnt. 

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