Meghan blieb fern

Insider packt über Geheimtreffen aus: Vieraugen-Gespräch zwischen Harry und der Queen

  • Klaus Heydenreich
    vonKlaus Heydenreich
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Bei einem Geheimtreffen sprachen Prinz Harry und die Queen über den Rückzug von Harry und Meghan. Ein Royals-Insider packt nun über das Vieraugen-Gespräch aus.

  • Harry und seine Frau Meghan brachten mit ihrem Rücktritt Unruhe in das Königshaus.
  • Der britische Prinz und die Queen trafen sich nun zu einem Vieraugen-Gespräch.
  • Die Queen sei „sehr traurig“ über die Entscheidung.

London - „Du wirst sehr geliebt und bist hier immer willkommen!“ Ist mit diesen warmen Worten von Queen Elizabeth II. der Familienzwist bei den Royals endlich beendet? Eines ist sicher: Die 93-jährige Monarchin zeigt ihrem Lieblings­enkel Prinz Harry, dass sie bereit ist, sich zu versöhnen. Wie erst jetzt bekannt wurde, empfing sie den 35-Jährigen am Sonntagnachmittag zum geheimen Friedensgipfel auf Windsor Castle.

Harry bei Vieraugen-Gespräch mit der Queen - Meghan bleibt zu Hause

Harry kam ganz allein zum Vieraugen-Gespräch am Kamin, verriet ein Palast-Insider der Daily Mail. Seine Frau Meghan*, an deren Extravaganzen sich immer wieder Streit entzündet hatte, blieb daheim in Frogmore Cottage, Harry wollte mit seiner Großmutter in ruhiger Atmosphäre über die Zukunft sprechen. Bis 31. März sind er, Söhnchen Archie (neun Monate) und Meghan, die bei einem öffentlichen Auftritt mit Prinz Harry in London in einem Designerkleid Aufsehen erregte, noch vollständige Mitglieder des Königshauses, dann tritt der „Megxit“ in Kraft. Die drei ziehen nach Kanada, verlieren den Titel „Königliche Hoheit“ und die finanzielle Unterstützung des Königshauses. Aber ob Harry nun will oder nicht: Prinz bleibt er als Nummer sechs der Thronfolge.

Grundsätzlich akzeptiere die Queen die Pläne des jungen Paares, sagt der Insider nach dem Dinner von Harry* und Elizabeth. Aber: „Sie hatte viel mit Harry zu besprechen, denn seine Ankündigung, in die zweite Reihe zu treten, kam sehr plötzlich für sie – das war sehr stressig und hat sie sehr besorgt. Das Gespräch am Sonntag war das erste Mal, dass sie die Chance hatte, allein mit Harry zu sprechen und herauszufinden, was er wirklich will.“

Harry und Meghans Rücktritt: Queen ist „sehr traurig“

Was sie selbst wirklich will, wurde dabei auch sehr deutlich: Elizabeth ist „sehr traurig“, dass sie so wenig von ihrem Urenkel sieht, auch Harrys Vater, Prinz Charles, würde Archie gerne öfters in die Arme nehmen.

Doch die Queen ist natürlich wesentlich mehr als eine Urgroßmutter – sie ist die Chefin der „Firma“, wie das Königshaus intern auch gerne genannt wird. Und daher, so der Insider, machte sie Harry auch erneut klar, „dass das Arrangement nur funktionieren wird, wenn er seinen royalen Status nicht ausnutzt und versucht, damit Geld zu machen“. Das königliche Verbot für Meghan und Harry, ihre mühsam etablierte Marke Sussex ­Royal weiterzunutzen, bleibt also bestehen.

Megxit: Thema Sicherheitskosten noch nicht gelöst

Auch das Thema Sicherheitskosten nach dem Megxit bleibt bestehen. „Das muss noch gelöst werden“, erklärt der Windsor-Insider. Doch das sollte nach diesem Friedensgipfel möglich sein, denn „Harry ist immer noch der geliebte Enkel der Queen“. Nur wohnt er eben im Ausland – aber das kommt ja in den besten Familien vor. 

K. Heydenreich

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Rubriklistenbild: © dpa / John Stillwell

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