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Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer im Juni 2005 mit seiner damaligen Freundin Simone Thomalla in Gelsenkirchen.

Keinen Bock auf seine Ex im TV

Assauer-Tochter: "Bei Thomalla schaltet er ab!"

München - Rudi Assauers Tochter Bettina verrät, dass ihr Vater seine Ex Simone Thomalla auf keinen Fall im TV sehen will. Dann  soll er rufen: "Mach das weg! Schalt um, die will ich nicht sehen!"

Vor einem Jahr wurde bekannt, dass der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer (68) unter Alzheimer leidet. Im Interview mit dem Leute-Magazin "Gala" (ab Donnerstag im Handel) spricht seine Tochter Bettina Michel, bei der er lebt, ganz offen darüber, wie es ihm geht - und wie sehr sie das Schicksal ihres Vaters bewegt. "Wenn er heute irgendwo steht und ich sage ,Papa, komm' und er beim dritten Mal immer noch nicht hört, dann ist klar, warum. Jeder weiß jetzt, dass er krank ist. Es ist schön, dass es keine Tuscheleien oder komischen Gerüchte mehr gibt."

Auf die Frage, ob seine Freunde zu ihm halten, sagt sie: "Der eine oder andere meldet sich immer noch, ja. Morgen kommt etwa Huub Stevens vorbei. Reiner Calmund und Werner Hansch kommen auch zu Besuch, sowie seine ehemaligen Spieler."

Auch Assauers Ex-Freundin Simone Thomalla fragt regelmäßig nach ihm. Ob ihr Besuch ihm guttun würde, ist aber nicht klar. Bettina Michel: "Wenn er sie im Fernsehen sieht, sagt er: ,Mach das weg! Schalt um, die will ich nicht sehen!'"

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Andere Frauen interessieren den ehemaligen Lebemann aber nach wie vor: "Wenn auf Schalke die Hostessen kommen, dann ist er der Alte." Und er hat immer noch gern Leute um sich. "Er ist auch immer noch ein Entertainer. Witze kann er nicht mehr erzählen, aber er bringt sich ein und macht seinen Spaß, meist altbekannte Gesten, oder er verdreht die Augen und macht sich so über andere lustig."

Stimmungsschwankungen, die bei Demenzkranken häufig sind, kennt Bettina Michel von ihrem Vater nicht. "Er ist ein ganz friedliebender Geselle geworden. So sensibel und feinfühlig. Er, der früher immer so draufgehauen und einen dummen Spruch gemacht hat, sagt heute tausendmal Danke. Manchmal habe ich das Gefühl, dass er demütig ist, obwohl er es gar nicht sein müsste, für nichts auf dieser Welt. Das sind Momente, in denen ich mich wegdrehen und weggehen muss, weil ich weine."

Dass er Alzheimer hat, ist Rudi Assauer durchaus noch bewusst. "Neulich habe ich ihn gefragt: ,Geht's dir gut?' Und er hat geantwortet: ,Wenn das mit der Birne nicht wäre...' Er hat lange gehadert und gekämpft und ich denke, es war für ihn furchtbar schwer. Aber jetzt hat er sich ergeben. Er weiß, das Spiel kann er nicht gewinnen."

zr

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