Rückzieher im DNA-Streit um Anna Nicole Smiths Tochter

- Nassau/Bahamas - Im erbitterten Streit um die Vaterschaft von Anna Nicole Smiths Tochter hat der letzte Lebensgefährte des verstorbenen Models einen Rückzieher gemacht. Howard K. Stern habe einen Antrag bei einem Gericht auf den Bahamas zurückgezogen, mit dem er ursprünglich die Veröffentlichung des Vaterschaftstests blockieren wollte, berichtete der Internetdienst "E!Online".

Stern hätte mit seinem Vorstoß kaum Chancen gehabt, hieß es. Die Berufungsrichter in Nassau hielten Stern vor, er habe seinen Antrag zu spät eingereicht.

Um dem Rätselraten um den biologischen Vater des sieben Monate alten Babys Dannielynn ein Ende zu bereiten, hatte das Gericht am 21. März den Test angeordnet. Am Dienstag sollte eine weitere Anhörung stattfinden, über deren Inhalt zunächst nichts bekannt wurde. US-Medien spekulierten aber über eine mögliche Veröffentlichung des Testergebnisses.

Auf die Vaterschaft des Mädchens erheben mindestens drei Männer Anspruch: Stern, der auf der Geburtsurkunde als Vater eingetragen ist, Smiths früherer Liebhaber Larry Birkhead sowie der Ehemann von Zsa Zsa Gabor, Prinz Frederic von Anhalt.

Birkhead, ein Fotograf, hatte Mitte März vor einem Gericht in Los Angeles eine DNA-Probe von Stern eingefordert. Stern könne sich nicht "hinter einer falschen Geburtsurkunde verstecken", sagte damals Birkheads Anwältin, Debra Opri. Birkhead und Opri hatten kurz danach ihre Zusammenarbeit beendet. Die Anwältin fordere jetzt über 600 000 Dollar für ihre juristischen Dienste, berichtete die Webseite "tmz.com".

Dannielynn könnte einmal die Millionen erben, um die das frühere Fotomodell bis zu seinem Tod vergeblich gerungen hatte. Die vor ihrem plötzlichen Tod am 8. Februar auf den Bahamas lebende Smith war zuvor gerichtlich verpflichtet worden, die Vaterschaft der kleinen Tochter per DNA-Analyse klären zu lassen. Smith war mit 39 Jahren an einer versehentlich eingenommenen Überdosis von Medikamenten in Florida gestorben.

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