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Der WDR-Rundfunkrat prüft das Engagement Günther Jauchs bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Rundfunkrat prüft Günther Jauchs Engagement

Köln - Die Zusammenarbeit der öffentlich-rechtlichen Sender mit Moderator Günther Jauch wird nun vom Rundfunkrat geprüft. Es gehe um etwas Grundsätzliches, sagte die Vorsitzende des Gremiums.

Der WDR-Rundfunkrat wird die Zusammenarbeit mit Günther Jauch ergebnisoffen prüfen und nicht einfach abnicken. Das sagte die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums, Ruth Hieronymi, am Donnerstag in Köln der Nachrichtenagentur dpa. “Wir haben etwas Vergleichbares bisher nicht gehabt, dass ein Journalist bei den Öffentlich-Rechtlichen und bei den Privaten eine herausragende Position hat“, erläuterte sie. “Insofern ist das etwas grundsätzlich Neues.“ Jauch soll vom Herbst 2011 an in der ARD einen Polittalk moderieren, arbeitet aber weiterhin auch für RTL. Unter anderem geht “Wer wird Millionär?“ weiter.

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Jauch soll in ARD mehr als Polittalk bieten

Vor dreieinhalb Jahren war ein Wechsel Jauchs zur ARD gescheitert, weil ihm aus seiner Sicht zu viel Widerstand aus Reihen der ARD- Gremien entgegengebracht wurde. Selbstverständlich müssten sich die Aufsichtsgremien auch jetzt mit dem Thema beschäftigen, sagte Hieronymi. “Wir haben einen von den Bürgern finanzierten Rundfunk, und da ist die demokratische Absicherung der Entscheidung unverzichtbar. Dass der Rundfunkrat sich mit dieser Angelegenheit beschäftigt, ist unser gesetzlicher Auftrag und keine überflüssige Demokratie. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.“

Eine endgültige Entscheidung werde der WDR-Rundfunkrat am 13. Juli treffen. “Ich glaube, dass wir zu einem guten Ergebnis kommen werden.“ Es sei bereits deutlich geworden, dass der Rundfunkrat an einer “konstruktiven Lösung“ interessiert sei. Gleichzeitig betonte Hieronymi: “Ich will den Beratungen nicht vorgreifen. Das Ergebnis kann ich nicht vorwegnehmen.“ Auf die Frage, ob sich der Rundfunkrat auch gegen Jauch entscheiden könne, sagte Hieronymi: “Theoretisch ist im Leben alles möglich.“

dpa

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