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Ryan Gosling bei der Premiere des Films "La La Land" in Paris.

Der Frauenschwarm im Interview

Ryan Gosling: Arbeitstier und Familienmensch

Los Angeles - Nach seinem Golden Globe ist Ryan Gosling (36) auf Oscar-Kurs. In „La La Land“ zeigt sich der Frauenschwarm von seiner musikalischen Seite. Was so mühelos aussieht, war jedoch harte Arbeit.

Gratulation zum “Golden Globe”. Den haben Sie auch bekommen für Ihr meisterhaftes Klavierspielen. Wann haben Sie das gelernt?

Ryan Gosling: Ich spiele ein Paar Instrumente und habe als Kind ein bisschen geklimpert. Aber ich hatte kein Piano. Vor dem Film habe ich drei Monate lang mit einem Lehrer hart geübt.

Sind Sie von Hause aus musikalisch?

RG: Ja, das liegt in der Familie. Mein Vater war Musiker, mein Onkel ist als Elvis-Double aufgetreten und meine Schwester macht eine Karriere am Musik-Theater.

Stimmen Sie manchmal wie in “La La Land” spontan ein Lied an?

RG (grinst): Dagegen nehme ich Medikamente.

Dann tanzen Sie vermutlich auch nicht im Sonnenuntergang.

RG: Das habe ich noch nie getan. Aber ich möchte es für die Zukunft nicht ausschließen.

Hatten Sie eine Ausbildung als Tänzer?

RG: Meine einzige Erfahrung mit dem Tanzen war Hip Hop in den 90er Jahren.

Wie schafft man es dann, plötzlich wie der legendäre Gene Kelly zu steppen?

RG: Indem man eine Choreographin hat, die bei “Dancing with the Stars” arbeitet und viel Geduld mit einem hat. Und ich habe in Gene Kellys Villa mit seiner Witwe zu Abend gegessen. Sie hat mir das Drehbuch von “Ein Amerikaner in Paris” mit seinen handschriftlichen Anmerkungen gezeigt.

„Eva ist ein Traum“

Sie haben in einem Jahr zwei Filme gemacht (“Nice Guys” und “La La Land”). Was tun Sie, wenn Sie mal nicht arbeiten?

RG: Ich verbringe Zeit mit meiner Familie. Ich habe jetzt zwei kleine Mädchen. Sie sind meine Engel, aber es ist das reinste Chaos. Und ich liebe es.

Vergessen Sie nicht die Mutter Ihrer Töchter, der Sie in Ihrer Siegesrede beim “Golden Globe” eine Liebeserklärung gemacht haben.

RG: Eva ist ein Traum. Einfach ein Traum.

Wie kommt man(n) gegen ein Dreimäderlhaus an?

RG: Ich habe einen Hund. Einen männlichen.

Außerdem sind Sie ja nicht so oft zu Hause. Sie spielen gerade die Neuauflage vom “Blade Runner”. Verraten Sie uns ein bisschen aus dem Film.

RG: Würde ich gerne, aber man hat mir einen Chip implantiert. Mein Kopf explodiert, wenn ich zu viel verrate. Nur so viel: Harrison Ford ist wieder mit dabei.

Karen Martin

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