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Marianne Sägebrecht machte ihrem Stiefvater das Leben schwer.

Zoff um Erstkommunion

Sägebrecht: Darum bekam ich meine erste Ohrfeige

München - Marianne Sägebrecht wollte ihren Stiefvater von ihrer Erstkommunion ausladen. Damit habe sie sich ihre erste Ohrfeige eingefangen.

Das sagte die 68-Jährige dem „Zeit-Magazin“. Nach dem Tod ihres Vaters im Krieg habe sie den neuen Mann ihrer Mutter nicht akzeptiert. „Ich habe ihm das Leben schwer gemacht“, erinnerte sich Sägebrecht.

Doch dann habe ihr ein Pfarrer erzählt, wie er mit ihrem Stiefvater im Konzentrationslager Dachau war und einen Todesmarsch überlebte. Der Pfarrer habe Juden Asyl gegeben, und ihr Stiefvater sei nach Ansicht der Nationalsozialisten „Halbjude“ gewesen, erklärte Sägebrecht. „Der Pfarrer erzählte sehr liebevoll von meinem Stiefvater und von den schrecklichen Zuständen im KZ, so dass ich einen anderen Blick auf ihn bekam.“

dpa

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