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Schlagersängerin Helene Fischer hält ihre Karriere am Laufen. 

Heftige Kritik

Campino ätzt gegen Helene Fischer

Der Tote-Hosen-Sänger Campino teilt gerne mal aus. Nun hat der Frontmann die Schlager-Queen Helene Fischer auf dem Kieker. Um ihre Musik geht es dabei allerdings nicht.  

Beim DFB-Pokalfinale musste die Schlagersängerin Helene Fischer (32) ein minutenlanges Pfeifkonzert über sich ergehen lassen. Gerade hat die blonde Powerfrau die Kritik an ihrem Live-Auftritt wie es scheint persönlich abgehakt, da legt der Sänger Campino (54) heftig nach.

Sein Vorwurf: Die Schlager-Königin würde zu politischen Themen den Mund halten und Ärger aus dem Weg gehen, damit ihre gut geölte Erfolgsmaschine weiter läuft. 

Campino selbst nutzt gerne das Rampenlicht um seine wütenden Statements loszuwerden. Bei der Verleihung des Echo-Musikpreises in Berlin sorgte der 54-Jährige im April für einen Eklat. Später fühlte sich der Tote-Hosen Sänger mit seinem Satz, „Lieber uncool sein als ein cooles Arschloch, das sich nicht konstruktiv einbringen kann“ allerdings missverstanden.

Sänger Campino Frontmann der deutschen Punkband „Die toten Hosen“ steht auf Klartext. 

Zur Flüchtlingspolitik, zu Pegida oder Brexit hat der Sänger eine klare Haltung, lässt sich nicht einschüchtern. In den sozialen Medien wird er wegen seiner politischen Äußerungen und linken Songs angegriffen. 

Die Anfeindungen übers Internet haben eine neue Qualität erreicht, wie Campino in einem Interview mit kurier.at sagt: „Da wird versucht, uns zum Umkippen zu bringen, wenn wir Flagge zeigen. Sie zielen darauf ab, dass wir in Zukunft lieber sagen: ‚Diesen Ärger können wir nicht gebrauchen, wir verlieren Fans, wenn wir Flagge zeigen‘.“

Sind polititsche Statements gut für das Plattengeschäft?

Zudem wehrt sich Campino gegen die Unterstellung, dass eine politische Positionierung ein Schachzug wäre, um seine Platten zu verkaufen.

Dann spricht der Düsseldorfer Punkrocker über die erfolgreiche Schlagersängerin Helene Fischer: „Helene Fischer zum Beispiel äußert sich zu solchen Dingen nicht. Das ist ihr gutes Recht und ich will das auch gar nicht bewerten. Aber was wäre, wenn sie sagen würde: ‚Ich bin gegen die AfD und gegen die rechtsextreme Stimmung‘?“

Eine Antwort auf diese Frage hat Campino gleich parat: „Sie würde unglaublichen Hass auf sich ziehen. Das Management würde vielleicht sagen: ‚So einen Ärger brauchen wir nicht, wir haben eine gut geölte Maschine, die perfekt läuft, also bitte in Bezug auf Politik den Mund halten‘. Die Tatsache ist doch, dass man eher bereit sein muss, bei den Fans Verluste hinzunehmen, wenn man sich politisch positioniert.“

Übrigens: Das aktuelle Album der Toten Hosen „Laune der Natur“ ist seit dem 5. Mai 2017 auf dem Markt.

Die Vorzeigefrau der deutschen Schlagerszene - Helene Fischer - hat im April ihre Fan-Gemeinde gegen sich aufgebracht. Lesen Sie hier warum.

ml

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