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Sandra Bullock stellt fest, dass Frauen immer noch oft nur auf Äußerlichkeiten reduziert werden.

Hollywood-Sexismus

Sandra Bullock: "Frauen werden verspottet"

Los Angeles - Frauen werden in Hollywood nicht nur schlechter bezahlt sondern generell diskriminiert. Mit scharfen Worten hat Sandra Bullock (51) das amerikanische Filmgeschäft angegriffen.

Der "Speed"-Star findet, dass Frauen in Hollywood diskriminiert werden - und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht. "Es gibt ein größeres Problem als Geld", sagte sie dem Magazin "Variety". "Das ist nur ein Nebenprodukt." Frauen im Filmgeschäft würden in den Medien verspottet, und es werde über sie gerichtet, sagte die Oscar-Preisträgerin ("Blind Side - Die große Chance"). "Ich scherze immer: 'Pass auf, wir laufen über den roten Teppich, ich werde nach meinem Kleid und meinen Haaren gefragt, während der Mann neben mir Fragen über seine Rolle und politische Themen gestellt bekommt'."

"Ich dachte immer, Frauen und Männer wären gleichberechtigt. Doch vor zehn Jahren dämmerte es mir, das das nicht stimmt. Das hat mich fertig gemacht. Ich würde meinem Sohn gerne erzählen, dass wir gleichberechtigt sind, doch die Wirklichkeit sieht anders aus."

Zuletzt hatten sich Kolleginnen wie Jennifer Lawrence über das ungerechte System in Hollywood ausgelassen.

dpa/hn

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