Werbeclip fliegt ihr um die Ohren

Sarah Lombardi sorgt für Facebook-Eklat mit weinendem Alessio

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Köln - Sarah Lombardi wollte eigentlich nur einen kurzen Live-Stream machen. Produktwerbung und Fan-Smalltalk. Doch Söhnchen Alessio weinte - und so kam alles anders.

Sarah Lombardi (24) verdient ihr Geld zur Zeit hauptsächlich mit Werbung für Klamotten und verschiedene Beauty- und Fitnessprodukte. Am häufigsten Werbung macht sich dabei wohl für einen bestimmten Detox-Tee. Genau um diesen Tee ging es auch vergangenen Sonntag, als Sarah beschloss, ihre Tee-Werbung mit einem kurzen Live-Stream auf Facebook zu verbinden, um so in direktem Kontakt mit ihren Fans sein zu können.

Bereits ganz zu Beginn wird deutlich: Sarah Lombardi ist eigentlich gar nicht in Stimmung für 15 Minuten Live-Werbung. Sie wirkt müde und gestresst, reibt sie die Augen und kontrolliert etwa alle zehn Sekunden, ob ihre Frisur noch sitzt. Und auch Söhnchen Alessio (1) scheint nicht mehr der Wachste zu sein. So kündigt Sarah bereits in den ersten Sekunden des 15-minütigen Posts an: „Der Alessio ist schon müde, der ist ein bisschen schlecht gelaunt, also kann sein, dass der gleich ein bisschen weint.“ Klare Ansage.

Jede Mutter (und eigentlich auch sonst jede Frau) könnte jetzt nachvollziehen, wie Sarah sich fühlt. Ein langer Tag, das Kind ist wahrscheinlich seit den frühen Morgenstunden wach, sie kommt gerade vom Sport, ist selbst müde und muss jetzt aber, weil ihr Vertrag es so will, eben dieses Video machen. Und Alessio quengelt. 

Dass müde Kleinkinder quengeln, ist keine so große Besonderheit. Auch darüber, dass man nicht immer darauf eingehen muss, sind sich Erziehungswissenschaftler heutzutage ziemlich einig. Und wenn das Kind, weil es nicht versteht, was Mama das macht, auch noch ständig ins Video tapst und rumschreit, dann würde auch die geduldigste Mutter den Kleinen mal ein paar Minuten im Laufstall parken, um sich besser konzentrieren zu können.

Nicht so die Sarah-Hater! Denn unter dem Live-Stream versammeln sich neben den Fans auch eine Menge Leute, die offenbar an einem Sonntagabend nichts Besseres zu tun haben, als auf dem Facebook-Account einer Person, die sie nicht mögen, 15 Minuten ihrer kostbaren Lebenszeit zu verschwenden, um ihren Frust an Sarah Lombardi auszulassen. Zugegeben, Sarah hätte auch erst Alessio ins Bett bringen und dann das Video streamen können. Hat sie aber nicht.

Und so kommt es, wie es kommen muss. Neben einigen netten Kommentaren fliegen Sarah hauptsächlich wieder höhnische Gemeinheiten um die Ohren. Als der müde Alessio dann auch noch tatsächlich anfängt zu jammern, können die Besser-Mütter und -Väter Deutschlands nicht mehr an sich halten. Es prasselt wüste Beschimpfungen auf Sarah.

So schreibt Wersie Y.: „Oh Mann, du sagst dein Kind ist müde und hat Hunger, dann kümmer dich doch erst um dein Kind und mach doch deine Werbung, wenn dein Kind versorgt ist und schläft!! Sorry, aber sowas kann ich nicht verstehen!“

Jeeevan N. gehört zu denen, die Sarah lieber direkt persönlich angreifen und sagt: „Haben wir dich gefragt was du gemacht hast? Interessiert uns gar nicht ob dir gut geht, und ganz ehrlich du bist richtig hässlich.“

Und Stefan M. scheint ein richtig guter Freund von Sarahs Noch-Ehemann Pietro Lombardi zu sein, denn aus sicherer Quelle scheint er zu wissen: „Gib ihn Pietro das Sorgerecht, er kümmert sich besser um ihn!!!“

Sarah Lombardi bekommt die Aufregung mit und wird zusehends nervöser. Sie rennt zwischen Alessio, dem Tee und der Handy-Kamera hin und her und weiß gar nicht mehr, wo oben und wo unten ist. Der Shitstorm wird immer schlimmer. Schließlich gibt Sarah es einfach genervt auf, die Live-Kommentare mitzuverfolgen und ruft noch ein „Ciao“ in die Kamera, die Augen eigentlich schon wieder bei Alessio, um den sie sich vermutlich direkt nach Schluss wieder kümmert.

Pietro Lombardi: Der Superdaddy soll es richten

Dennoch laufen weitere Hass-Tiraden ein. Einige Fans posten zur gleichen Zeit unter Pietros aktuelle Bilder, schildern ihm die Situation, machen Sarah und ihre Mutterqualitäten schlecht. Pietro geht, zumindest öffentlich, nicht auf die Vorwürfe gegen seine Noch-Ehefrau ein. Vermutlich, weil er selbst Sarah und ihren Umgang mit Alessio am besten kennt und deshalb nichts auf das Gerede von außen gibt. Das wäre doch mal klug. In einem SternTV-Interview sagte er erst kürzlich, dass er Sarah für eine tolle Mutter halte. Auch den Umgang Michals mit dem Kleinen lobte er. 

Zur Erinnerung: Michal T. ist Sarah-Lombardis Fremdgeh-Affäre und ihr vermutlich neuer Freund, mit dem sie bereits in Maastricht auf dem Weihnachtsmarkt und beim Liebesurlaub in Paris gesichtet wurde. Sie selbst gibt zu: „Das war kein One Night Stand“ und steht auch vor laufenden Kameras zu der Sache, wie zuletzt auf der Berliner Fashion Week und der Pflanzenmesse in Essen.

Vielleicht ist Pietro nach dem Erscheinen seiner neuen Single auch einfach gerade zu beschäftigt, um sich um das Thema Sarah und Alessio zu kümmern. Aber wäre er dann nicht - oh Schreck lass nach - auch ein schlechter Vater!?

Sarah Lombardi jedenfalls wird so schnell kein Live-Video mehr posten, zumindest nicht in dem Wissen, den quengeligen Alessio im Hintergrund zu haben. Ob die Hass-Kommentare dadurch nachlassen, darf bezweifelt werden. Erst vor wenigen Tagen hatte die 24-Jährige angekündigt, in Zukunft einfach über die Schmähschriften hinwegzusehen. Dennoch betont sie am Ende des Videos: „Das heißt aber nicht, dass es mich nicht interessiert oder mir nicht nahe geht. Aber ich denke es ist jetzt einfach an der Zeit nach vorne zu blicken und nicht in die Vergangenheit.“ Hoffen wir mal, dass sie das schafft.

Katharina Haase/Glomex

Rubriklistenbild: © pa/obs/RTL II

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