Sarkozy zieht Klage wegen Liebes-SMS zurück

Paris - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy zieht seine Gerichtsklage gegen die Veröffentlichung einer Liebes-SMS an seine Ex-Frau Cécilia zurück. "Die Affäre um die falsche SMS ist beendet. Mein Mann hat seine Klage nach Erhalt eines Entschuldigungsschreibens des Journalisten zurückgezogen", schrieb die Präsidentengattin Carla Sarkozy in der der Zeitung "Le Monde"

Nach einer Meldung der Zeitschrift "Le Nouvel Observateur" hatte Sarkozy eine Woche vor seiner Hochzeit mit der Sängerin seiner Ex- Frau eine SMS geschrieben und ihr darin angeboten: "Wenn Du zurückkommst, sage ich alles ab!". Cécilia Ciganer-Albeniz hatte bestritten, diese Nachricht erhalten zu haben.

"Das Unehrliche an dieser Geschichte ist, dass die Information nie überprüft worden ist. Der Journalist hat zugegeben, die SMS, die er als Tatsache dargestellt hat, nie gesehen zu haben", schrieb die Präsidentengattin. Der Journalist hatte sich auf "verlässliche Quellen" berufen, ohne Beweise vorzulegen. Er weicht auch jetzt nicht von seine Position ab. In dem Entschuldigungsschreiben an Carla Bruni-Sarkozy habe er lediglich sein Bedauern darüber geäußert, "sie durch die Veröffentlichung persönlich verletzt zu haben".

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