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Schauspielerin Saskia Rosendahl darf sich deutscher Shooting Star 2013 nennen.

Für Rolle in NS-Drama „Lore“

Saskia Rosendahl ist deutscher Shooting Star 2013

Hamburg - Erste Kinohauptrolle und gleich Shooting Star: Die 19-jährige Saskia Rosendahl holte sich den Titel der European Film Promotion (EFP). Sie zählt damit zu Europas besten Nachwuchsschauspielerinnen.

Schauspielerin Saskia Rosendahl darf sich deutscher Shooting Star 2013 nennen. Die aus Halle an der Saale stammende 19-Jährige erhielt den Titel von der European Film Promotion (EFP), wie die Veranstalter am Mittwoch in Hamburg mitteilten. Rosendahl überzeugte die Juroren gleich in ihrer ersten Kinohauptrolle als „Lore“ in Cate Shortlands gleichnamigen Film. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an Anna Maria Mühe. Zuvor waren Schauspieler wie David Kross, Alexander Fehling, Hannah Herzsprung, Johanna Wokalek und Moritz Bleibtreu deutsche Shooting Stars.

Im NS-Drama „Lore“ nahm Regisseurin Shortland die Kinder von Nazi-Tätern in den Blick. Die große Entdeckung des inzwischen mehrfach preisgekrönten Films war Hauptdarstellerin Rosendahl. Die Newcomerin spielte die spröde, pflichtbesessene 15-jährige Lore mit unglaublicher Präsenz und Selbstverständlichkeit - und überzeugte die Shooting-Star-Jury: „Saskia ist sehr wandlungsfähig und in der Lage, eine große Bandbreite an Emotionen ohne viel Dialog auszudrücken. Sie ist ein wahres Naturtalent und liefert in "Lore" eine überragende Performance, wo sie sich auf die Reise vom Kind zur Frau begibt.“

Rosendahl spielt auch in „Der Geschmack von Apfelkernen“

Die junge Schauspielerin, die auch schon am Neuen Theater in ihrer Heimatstadt spielte, stand unterdessen in diesem Jahr bereits für weitere Kinofilme vor der Kamera: die deutsche Bestsellerverfilmung „Der Geschmack von Apfelkernen“ von Vivian Naefe und die deutsch-französische Koproduktion „Zum Geburtstag“ von Denis Dercourt.

Eine internationale Fachjury wählte insgesamt aus 27 Kandidaten zehn europäische Schauspieler als beste Nachwuchstalente des Jahres aus. Diese werden bei der Berlinale im Februar 2013 der internationalen Filmwelt präsentiert und erhalten dabei ihre Preise.

Weitere Gewinner sind Mikkel Boe Følsgaard (Dänemark, „A Royal Affair“), Laura Birn (Finnland, „Purge“), Christa Theret (Frankreich, „La Brindille“), Luca Marinelli (Italien, „Very Blessed Day“), Arta Dobroshi (Kosovo, „Three Worlds“), Ada Condeescu (Rumänien, „Loverboy“), Jure Henigman (Slowenien, „A Trip“), Nermina Lukac (Schweden, „Eat Sleep Die“) und Carla Juri (Schweiz, „Someone Like Me“).

dpa

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